Die besten Bilder aus Sotschi

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Formel 1: Hamilton Tagesschnellster

— 29.04.2016

Mercedes kontert Ferrari-Entwicklung

Lewis Hamilton und Nico Rosberg geben am ersten Tag in Russland den Ton an. Mercedes' Vorsprung scheint erneut riesig - auch wegen eines Upgrades.

Ereignisreicher Auftakt zum Großen Preis von Russland: In Sotschi gab es in beiden Trainingssitzungen am Freitag viele Dreher und auch mehrere technische Zwischenfälle. Nachdem in der ersten Sitzung am Vormittag noch Mercedes-Pilot Nico Rosberg die Nase deutlich vorne hatte, drehte Teamkollege Lewis Hamilton das Bild an der Spitze am Nachmittag um.

Nico Rosberg kam am Nachmittag nicht über P3 hinaus

Der Weltmeister fuhr mit einer Zeit von 1:37.583 Minuten die schnellste Runde und brummte Rosberg damit über acht Zehntel auf. Der WM-Führende steckte am Freitag oft im Verkehr und brach seine beiden schnellsten Runden auf den superweichen Reifen zudem ab. Zwischen die beiden Silberpfeile schob sich Sebastian Vettel im Ferrari - allerdings mit sechs Zehnteln Rückstand auf die Bestzeit. Der Deutsche rollte jedoch vorzeitig mit einem Elektronikdefekt am Ferrari aus und konnte das Training in der verbleibenden Stunde anschließend nicht mehr aufnehmen.
Vettels Elektronik streikt: Getriebewechsel am Ferrari

"Das war gut heute! Unsere Pace ist stark und damit bin ich zufrieden. Jetzt hoffe ich auf ein Wochenende ohne Zwischenfälle - zum ersten Mal in diesem Jahr", fasste Hamilton seinen Tag zuammen. Einziger Wermutstropfen für den Briten: "Ich habe mir einen Satz Reifen bei einem Dreher zerstört. Normalerweise machen wir auf jeder Mischung immer zwei Runs, heute also nur einen." Hamilton war jedoch nicht der einzige Pilot, der sich am Freitag neben der Strecke wiederfand. Sebastian Vettel etwa erwischte es am Vormittag gleich zweimal. "Man hat mit den Reifen hier einfach keinen Grip und rutscht wie verrückt. Die Asphaltbeschaffenheit hier hilft dabei nicht wirklich", so Hamilton.

Sebastian Vettel rollte am Freitag einmal mehr aus

Auch Kimi Räikkönen, der hinter den Top-3 mit bereits 1,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze Vierter wurde, klagte: "Es war ein schwerer Tag. Wir haben die Reifen nicht gut zum Arbeiten gebracht und auch kein ideales Set-Up gefunden." Trotz des Motorupdates bei der Scuderia scheint der Rückstand Ferraris weiterhin groß. Ein Lichtblick: "Der Motor lief heute gut und wir würden das Upgrade hier auch nicht verwenden, wenn wir nicht glauben würden, dass es uns voranbringt", sagte der Finne. Allein: Ferraris Ingenieure, die drei Token für die Entwicklung opferten, waren nicht die einzigen, die vor dem Russland GP nachbesserten. Denn auch Mercedes hat weiterentwickelt!

Wie das Team bestätigte, haben die Silberpfeile zwei Token für die Optimierung des Benzinsystems an allen Mercedes-Motoren - für die Kunden und das Werksteam - verwendet. Dabei handelt es sich aber nicht um eine der Komponenten, die den Einsatz eines neuen Aggregats erzwingt, wie es bei Ferrari der Fall ist. Auch setzt Mercedes in Sotschi zusätzlich auf ein neues Motoröl von Teampartner Petronas.

Red Bulls Windschutzscheibe

Red Bulls Windschutzscheibe Red Bulls Windschutzscheibe Red Bulls Windschutzscheibe
Fünfter hinter den Silberpfeilen und Ferraris wurde auf dem 5,848 Kilometer langen Kurs am Schwarzen Meer Daniel Ricciardo. Der Australier hatte am Vormittag auf seiner Installationsrunde mit der neuen Windschutzscheibenkonstruktion an seinem Red Bull für Aufsehen gesorgt.
Red Bull mit Windschutzscheibe: Ricciardo testet neues Konzept

Komplettiert wurden die Top-10 in der zweiten Freitagssitzung durch Valtteri Bottas (Williams), Daniil Kvyat (Red Bull), Jenson Button (McLaren), Felipe Massa (Williams) und Fernando Alonso (McLaren). Force-India-Pilot Nico Hülkenberg, der am Wochenende seinen 100. GP-Start feiert, musste die erste Session aussetzen, weil sein Team dem mexikanischen Testfahrer Alfonso Celis eine Einsatzchance gab. Im zweiten Training belegte Hülkenberg die 13. Position. Neuling Pascal Wehrlein wurde im Manor 21. und Vorletzter. Auch der Deutsche musste sein Auto in den Schlussminuten des zweiten Trainings mit einem Defekt neben der Strecke abstellen.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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