Formel 1: Bilder - Hamilton vs. Rosberg 2014

Formel 1: Hamilton wettert weiter

— 27.08.2014

Experten verteidigen Rosberg

Lewis Hamilton gibt keine Ruhe: In der britischen Presse tritt er gegen Teamkollege Nico Rosberg nach - dabei verteidigen viele Experten den Deutschen.

Nchste Runde im Zoff zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg nach der Kollision in Spa! In der englischen Tageszeitung 'The Sun' wettert der Brite gegen den Deutschen: Ich wei nicht, wie ich das nchste Rennen angehen soll. Wenn du auf der Rennstrecke bist, musst du darauf vertrauen knnen, dass Leute ihr Gehirn benutzen und Dinge nicht absichtlich machen. Erst gibts Kontra von der Mercedes-Fhrung, dann von Fahrerkollegen, jetzt schon wieder von Hamilton. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Mit Alexander Wurz, Christian Danner und Ex-Teamchef Eddie Jordan nehmen drei Experten Rosberg in der aktuellen SPORT BILD nmlich in Schutz.

Ich bin berrascht ber diesen harten Ton gegen Nico, wundert sich Ex-Formel-1-Pilot Wurz. Beide durften frei fahren. Wenn man das zulsst, muss man mit einem Crash rechnen. Auerdem htte auch Lewis mehr Platz lassen knnen. Ex-Teamchef Eddie Jordan kontert Lauda und Co.: Nicht Nico ist Schuld, sondern das Team, das es versumt hat klare Grenzen zu stecken. Sie htten sptestens nach der Befehlsverweigerung in Budapest ernste Konsequenzen ziehen mssen. Auch RTL-Experte Christian Danner ist auf Rosbergs Seite: Ich sehe Nico im Recht. Man kann so etwas ruhig mal machen. Bislang ist er Lewis ja immer aus dem Weg gefahren.
Mehr zum Thema: Jordan kritisiert Mercedes-Fhrung - Management hat versagt

Rosberg hatte teamintern zugegeben, dass er den Zusammensto mit Absicht nicht verhindert habe, um ein Zeichen zu setzen. Das verriet Hamilton der britischen Presse. Das besttigt auch SPORT BILD mit Informationen aus Teamkreisen. Hintergrund: Hamilton hatte sich bereits in Bahrain und auch zuletzt in Ungarn nicht an die teaminternen Vorfahrtsregeln gehalten - ging aber trotzdem straffrei aus. In Budapest hatte er den Befehl verweigert, den schnelleren Rosberg auf dem Weg zum Sieg vorbeizulassen. In Bahrain verteidigte er seine Position so hart, dass er einen Unfall billigend in Kauf nahm.

In Belgien nun statuierte Rosberg ein Exempel und lie es auf einen Crash ankommen. Getreu dem Motto: Schaut her! Das passiert, wenn ich genauso hart fahre wie Lewis. Die Teamfhrung denkt nun ber eine Stallorder nach. Teamchef Toto Wolff in SPORT BILD: Wenn wir den ein oder anderen Fahrer nicht managen knnen, mssen wir uns eben berlegen, ob wir unser Verhalten ndern. Das kme Rosberg zu Gute. Er hat bereits 29 Punkte Vorsprung auf Hamilton.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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