Formel-1-Test - Barcelona: Tag 2

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Formel 1: Honda baut um

— 23.02.2016

Japaner weiter in der Klemme?

Honda-Motorsportchef Yasuhira Arai muss gehen, Yusuke Hasegawa kommt. Die Japaner reagieren auf das sportlich desaströse Formel-1-Comeback.

Ist es nur eine Frage der Zeit, bis Fernando Alonso genervt das Handtuch wirft? Ein Blick auf die Zeitentabelle beim Formel-1-Test in Barcelona jedenfalls zeigt: Der spanische Ex-Weltmeister gurkt im McLaren-Honda schon wieder im Hinterfeld umher. Passend dazu wurde heute Hondas Motorchef Yasuhisa Arai seines Postens enthoben. Yusuke Hasegawa soll es jetzt richten. Er war 2003 als Renningenieur bei BAR bereits in der Formel 1.
So läuft der zweite Testtag in Barcelona: Alle News hier im Ticker

Hondas Formel-1-Projektleiter Arai wurde abgesägt

Honda zwischen Positivmeldungen und Hiobsbotschaften. Im Winter war von 220 zusätzlichen PS die Rede. Eine stark überzeichnete Darstellung spanischer Medien, die die 160 Hybrid-PS – die 2015 nicht immer zuverlässig zur Verfügung standen – einfach mit in die Leistungssteigerung einberechnet haben. Und die von McLaren sogar dementiert werden musste. Denn die Wahrheit soll ernüchternd sein. Nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT ist das neue Honda-Triebwerk genauso schwach auf der Brust wie das alte. Schlimmer noch: Auch hinter der Zuverlässigkeit steht weiter ein großes Fragezeichen.

McLaren-Honda MP4-31

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Honda kämpft mit Problemen an vielen Fronten. Eine zu kompakte Bauweise lässt den Motor zu leicht überhitzen. Die Leistung des Elektromotors (mehr als 160 PS) kann Honda nicht auf eine ganze Runde abrufen. Trotzdem hielt man am Konzept für 2016 fest.

Alonso fuhr am Dienstag erstmals den neuen MP4-31

Vielleicht wird Arai nun aber auch ausgewechselt, weil die Kommunikation zwischen ihm und McLaren zu wünschen übrig ließ. Im letzten Saisondrittel 2015 ging der Japaner offen auf Konfrontationskurs mit McLaren und warf dem Team vor ein schlechtes Auto gebaut zu haben.

Bleibt die Frage, wie lange der stolze Spanier Fernando Alonso sich das noch mit anschaut. ABMS erfuhr: Testfahrer Stoffel Vandoorne durfte nicht als Stammpilot zu Renault wechseln, weil McLaren fest damit rechnet, dass er dieses Jahr noch zum Einsatz kommt...

Autoren: Bianca Garloff, Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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