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Formel 1: Hülkenberg redet Klartext

— 10.12.2017

Warum Sainz kein Weckruf war

Renault-Pilot Nico Hülkenberg hat mit Carlos Sainz Jr. mittlerweile einen richtig schnellen Teamkollegen - dem Deutschen macht das aber nichts aus.

Nico Hülkenberg hat seine erste Saison im Werksteam von Renault auf Rang zehn beendet. Insgesamt ist er „zufrieden“. Vor allem mit sich. „Es war fahrerisch bisher meine beste Saison“, sagt der Deutsche im Sonderheft von AUTO BILD MOTORSPORT zum Jahresrückblick. „Ich war als Fahrer nie besser. Die schnelleren Autos kommen mir entgegen. Ich kann damit mehr am Limit fahren, was ja auch mehr Spaß macht. Auch die Reifen sind viel besser geworden. Sie halten länger, obwohl man sie härter rannehmen kann. Das ging alles in die richtige Richtung.“

Starke Saison 2017: Nico Hülkenberg hat gut lachen

Mit Carlos Sainz bekam Hülkenberg ab Spa einen neuen Teamkollegen, der den Emmericher stärker forderte als Jolyon Palmer. Ein Weckruf war das trotzdem nicht. Hülkenberg: „Es war doch völlig klar, dass Carlos näher dran ist. Wir kochen am Ende des Tages alle nur mit Wasser. Sainz ist talentiert und schnell. Wir stehen ja auch erst am Anfang unserer Teambeziehung. Carlos jedenfalls ist wichtig auch für die Entwicklung des Teams.“

Sein Gefühl sagt dem Deutschen, dass Renault „ab 2020 um den Titel kämpfen kann.“ Dann auch noch mit ihm? Hülkenberg lacht: „Das hoffe ich doch!“ Sein Vertrag läuft Ende 2019 aus. Ein erster Hinweis, dass der Deutsche verlängern will.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance, Hersteller, formula1.com

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