Formel 1: Die besten Bilder vom Spanien GP

Formel 1: Hülkenberg sauer nach Startcrash

"Grosjean sollte die Sportart wechseln"

Startcrash in Barcelona: Romain Grosjean, Nico Hülkenberg und Pierre Gasly sind schon nach Kurve drei raus. Schuld ist ein Dreher des Haas-Piloten.
Startcrash in Spanien! Während an der Spitze alles glatt geht, knallt es im Hinterfeld: Haas-Pilot Romain Grosjean fliegt in Kurve drei ab, dreht sich dabei zurück ins Feld - von hinten rasen Nico Hülkenberg und Pierre Gasly heran, haben keine Chance. Beide werden von Grosjean abgeräumt, das Aus für alle drei Piloten schon in Runde eins.

Keine Chance auszuweichen: Gasly und Hülkenberg

"Traurig und bitter, wenn man so um sein Rennen beraubt wird. Das schmerzt extrem", sagt Hülkenberg nach dem Crash - und holt dann zum Frontalangriff auf den Unfallverursacher aus: "Kollege Grosjean muss mal bisschen Zielwasser trinken. Er dreht sich achtmal am Wochenende, ist echt unberechenbar. Vielleicht sollte er mal über einen Wechsel der Sportart nachdenken!"
Harte Ansage von Hülkenberg! Ob Grosjean, der nach seinem Dreher voll am Gas bleibt und deswegen zurück ins Feld kreiselt, etwas hätte anders machen können, will Hülkenberg nicht beurteilen. "Ich hab's noch nicht gesehen, kenne nur meine Live-Perspektive: Ich konnte nirgendwo hin zum Ausweichen, es waren überall Autos und ging brutal schnell."
Grosjean sitzt nach dem Crash bedröppelt auf einer Steintreppe am Pistenrand, wird dann zum Routinecheck ins Streckenkrankenhaus gebracht - eine Vorsichtsmaßnahme wegen des harten Einschlags.

Ziemlich alleine: Grosjean nach dem Startcrash

Der Haas-Pilot steht heftig in der Kritik: Bereits beim letzten Rennen in Baku leistet sich Grosjean einen Peinlich-Abflug hinter dem Safety-Car, fällt diese Saison mehr durch Schimpftiraden am Funk als durch Leistung auf. Als einziger Fahrer neben Williams-Pilot Sergej Sirotkin ist Grosjean 2018 noch punktelos.
Zumindest am Sonntag ist der Franzose aber auch im Pech: Die Onboard-Aufnahmen zeigen, dass in der ultraschnellen Rechtskurve Turn drei auch Teamkollege Kevin Magnussen direkt vor ihm einen Quersteher hat. Grosjean reagiert darauf, rutscht seinerseits, kommt dann in die schmutzige Luft des Vordermanns und verliert erst den Anpressdruck und dann das Auto. Für die Stewards trotzdem keine Entschuldigung: Sie brummen Grosjean eine Rückversetzung um drei Plätze für das nächste Rennen in Monaco und zwei Strafpunkte auf.
Die besten Bilder vom Spanien GP der Formel 1 in Barcelona jetzt in der Galerie:

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Hartley zerlegt Toro Rosso

Zur Mittagszeit zerlegte er seinen Toro Rosso-Honda, jetzt hat Brendon Hartley schon wieder ganz große Ziele. "Letztes Jahr ist ein Toro Rosso ebenfalls von ganz hinten gestartet und landete am Ende in den Punkten. Das ist also nicht unmöglich!" Hartley meint seinen Vorgänger Daniil Kvyat, der 2017 Neuner wurde.

Abflug: Brendon Harltey im Abschlusstraining

Nach seinem Unfall hat die Crew des Red-Bull-B-Teams aber viel Arbeit vor sich. Hartley kam mit dem linken Vorderrad aufs Gras, drehte sich, krachte rückwärts in die Reifenstapel und zerstörte das gesamte Heck. Als der Kran das Auto anhob, brach sogar das Getriebe ab. Hartley: "Aber das Chassis ist heil geblieben, deshalb sollte der Wiederaufbau möglich sein."
Doch auch Hartley selbst kam nicht ganz ohne körperliche Folgen davon: "Ich spüre meine Muskeln überall, hauptsächlich im Nacken. Keine Ahnung, wie viel g wirkten, aber ich werde sie morgen definitiv spüren."
Die Bilder vom Hartley-Abflug und alle Eindrücke vom Qualifying jetzt in der Galerie:

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Nasen-OP am McLaren

Barcelona ist traditionell das Rennen der Updates. Zum Europa-Auftakt bringen die Teams zumeist umfangreiche Neuerungen. 2018 sind diese besonders bei Ferrari offensichtlich, denn die Scuderia hängt die Rückspiegel nun am Halo auf. Und auch McLaren hat gut sichtbar nachgebessert und die Nase des Autos unters Messer gelegt. Ob dem Arzt dabei das Skalpell ausgekommen ist, so viele Löcher wie da drin sind...?
Die besten Fotos von den Updates und dem Freitag der F1 in Barcelona in der Galerie:

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Aufgalopp in Barcelona

Erstmals kehrt der F1-Tross 2018 an einen Ort zurück, den er schon bestens kennt. In Barcelona durften sich die Fahrer und Teams bereits im Winter an insgesamt acht Testtagen warmfahren. Von Formel-1-Overload kann aber zumindest bei den Zuschauern am Circuit de Catalunya trotzdem keine Rede sein. Sie strömen bereits am Donnerstag in Scharen an die Strecke, um ihre Helden zu bejubeln - allen voran natürlich die beiden Lokalmatadoren Carlos Sainz und Fernando Alonso!
Die besten Bilder vom Aufgalopp der Formel 1 in Spanien - jetzt in der Galerie:

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: F1/ Picture-Alliance / J. Andre

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