Formel-1-Test - Barcelona: Tag 3

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Formel 1: Hülkenberg Schnellster

— 24.02.2016

Mercedes weiter schlafender Riese

Starker Einstand für Nico Hülkenberg bei seinem Testdebüt mit dem neuen Force India. Die Augen der Konkurrenz sind aber weiter auf Mercedes gerichtet.

Der neue Mercedes ist zu standfest für nur einen Fahrer... Nach 172 Runden für Nico Rosberg am Vortag haben die Stuttgarter auf Rosbergs Anregung hin das Programm am dritten Testtag in Barcelona gesplittet. Vormittags Rosberg, nachmittags Hamilton, damit auch die letzten Programme am Nachmittag noch mit voller Konzentration gefahren werden können. So kam es, dass Nico Rosberg am dritten Testtag 'nur' 74 Runden abspulte, der Silberpfeil aber trotzdem weiter der Dauerläufer der Königsklasse ist. Insgesamt absolvierte der W07 heute wieder 161 Umläufe und bleibt damit trotz den Plätzen vier (Rosberg mit 2,9 Sekunden Rückstand) und acht (Hamilton mit 3,3 Sekunden Rückstand) das Schreckgespenst der Konkurrenz.
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Schnellster Mann am Mittwoch: Nico Hülkenberg im neuen Force India VJM09

Hintergrund: Beim ersten Wintertest des Jahren zählen keine Rundenzeiten. Die sind kaum einzuordnen. Nur die Teams selbst wissen, wie viel Benzin im Tank war oder welches Motorprogramm gefahren wurde. Deshalb sind die Vettel-Bestzeiten der ersten zwei Tage genauso wenig aussagekräftig wie die Bestzeit von Nico Hülkenberg heute. Nur eins steht fest. Der Force India-Pilot hat Vettels schnellste Runde vom Vortag (gefahren auf den ultrasoften Reifen!) mit einer 1:23.110 Minuten auf superweichen Reifen relativiert.
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"Es ist sicher so, dass wir die Möglichkeiten des Autos ein wenig mehr ausgeschöpft haben als die Konkurrenz, aber so viel Zeit haben wir ja nicht bis Melbourne, also warum nicht mal das Handling des Wagens mit etwas weniger Kraftstoff an Bord ausloten", gab Hülkenberg im Anschluss an seine Bestzeit zu, dass Force India 'leicht' unterwegs war. Der Eindruck des Deutschen von seinem neuen VJM09 ist aber trotzdem durchwegs positiv. "Alles sehr ermutigend, alles läuft gut", sagt Hülkenberg, der hofft, dass sich Force India weiter verbessert hat: "Wir waren ja schon 2015 ziemlich gut bei der Musik. Aber ich finde schon, dass wir mit diesem Wagen nochmals einen Schritt nach vorne gemacht haben."

Formel-1-Test - Barcelona: Tag 3

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Trotzdem bleibt der Emmericher bescheiden. "Wir müssen jetzt am Ball bleiben. Wir haben noch nicht mal die Wintertests hinter uns, sind in Spanien und nicht in Australien. Es ist alles noch sehr früh", findet Hülkenberg. Er sagt: "Ich jedenfalls erkenne keinen Grund, nach der Bestzeit abzuheben." Etwas selbstbewusster sind da schon die Zitate von Landsmann Nico Rosberg: "Bei einem ersten Test geht es ja grundsätzlich immer darum, viele Kilometer zu fahren und etwaige Problemchen mit der Standfestigkeit aufzuspüren. Aber die Arbeit ist so gut gelaufen, dass wir schon früh anfangen konnten, Rennsimulationen zu fahren." Bamm! So früh sind Rennsimulationen eigentlich völlig utopisch.
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Am Nachmittag gönnte sich Rosberg nach den Strapazen eine Auszeit, Kollege Hamilton übernahm

Rosberg weiter: "Wir werden von Stunde zu Stunde stärker, es sieht weiter sehr gut aus. Die Zuverlässigkeit passt. Was den Speed angeht, ist eine Einschätzung nicht so einfach. Wo wir stehen, ist uns klar. Die Frage ist: Was machen die anderen?"

Ferrari übte sich heute in Zurückhaltung. Weil der Tank am Vormittag aus Sicherheitsgründen ausgebaut werden musste, fuhr Räikkönen insgesamt nur 77 Runden und landete auf Rang drei (2,8 Sekunden zurück). Pascal Wehrleins gute Leistung vom Montag und Dienstag wurde indirekt durch seinen neuen Teamkollegen Rio Haryanto bestätigt. Der Indonesier wurde heute mit 6,6 Sekunden Rückstand Letzter. Wehrlein war gestern 1,6 Sekunden schneller.
Mercedes-Rivalen vor nächstem Duell: Hamilton lullt Rosberg ein

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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