Formel 1

Formel 1: Hülkenberg startet als Fünfter

— 29.05.2016

Die Pechsträhne ist vorbei

Nico Hülkenbergs Saison scheint in Monaco so richtig Fahrt aufzunehmen. Nach einer Pleiten- Pech- und Pannen-Serie, startet er im Fürstentum aus Reihe drei.

Endlich geht es bei Nico Hülkenberg aufwärts. Platz fünf im Qualifying von Monaco war ein erster Fingerzeig des Deutschen in der Formel-1-Saison 2016. "Ich fühle mich schon das ganze Wochenende wohl im Auto", freute sich der Force India-Pilot. "Meine letzte Runde war auf den Punkt. Eine schöne Überraschung."

Am Sonntag startet Hülkenberg direkt hinter Vettel

Denn das Fazit des Saisonstarts fällt negativ aus. "Ich bin nicht sehr zufrieden", räumt Hülkenberg ein. "Aus fünf Rennen sind vier sehr durchwachsen gelaufen. Wir hatten viel Pech an unseren Hacken kleben – was man normalerweise über ein ganzes Jahr ansammelt, hatten wir geballt in vier Rennen. Insofern war es enttäuschend – auch von der Autoperformance her sind wir schlechter gestartet als geplant."

Hülkenbergs Pleiten-Pech-und-Pannenliste liest sich bis dato so: Nach Platz sieben in Australien hat er am Start in Bahrain seinen Frontflügel beschädigt (P15). In China verlor er im Qualifying erst ein Rad, wurde im Rennen wegen zu langsamen Fahrens in der Boxengasse bestraft (P15). In Russland kollidierte er am Start mit Esteban Gutierrez. In Barcelona führte ein Ölleck zum Aus.
So lief das Qualifying in Monte Carlo: Ricciardo schlägt Mercedes

"Aber in Spanien kam auch das große Update", so Hülkenberg, "und das hat wirklich einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Deshalb bin ich jetzt super zufrieden." Beim letzten Rennen brachte Force India praktisch eine B-Version des Autos mit neuen Flügeln hinten und vorne, neuer Motorabdeckung, Seitenkästen, Unterboden und modifizierten Bremsbelüftungen.

Hülkenberg ganz entspannt im Hafen von Monte Carlo

Damit will der 'Hulk', wie Hülkenberg im Fahrerlager genannt wird, auch am Sonntag in Monte Carlos wieder angreifen. Sein Ziel: "Ich möchte endlich mal wieder die Zielflagge sehen – das ist mir nun schon einige Zeit nicht gelungen." Er weiß aber auch: "Das Rennen ist unberechenbar – eine Mega-Mammut-Distanz. Da musst Du immer hochkonzentriert bleiben."

Und auch für die Zukunft ist Hülkenberg optimistisch. "Die Strecken, die vor uns liegen, sind gut für uns. Bei schnell und flüssig sind wir noch nicht ganz so stark. Langsame Kurven liegen dem Auto mehr. Ich habe dann mehr Grip und alles fühlt sich harmonischer an."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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