Formel 1 in Montreal

Formel 1 in Montreal

— 05.06.2007

Die Ralf-Schumacher-Krise

Bei Toyota geht trotz 400-Millionen-Etats nichts voran. Ralf Schumacher holte im schlappen Japan-Renner erst einen WM-Punkt.

Ralf Schumacher (31) in der Mega-Krise. Die Formel 1 rätselt: Was ist los mit Ralf & Toyota? Sein Ex-Manager Willi Weber (65), der 2003 den Super-Vertrag bei Toyota (45 Millionen Euro für 3 Jahre) aushandelte, sagt jetzt: "Ralf wirkt mental zurzeit in keiner guten Verfassung." In fünf Tagen ist Kanada (10. Juni, 19 Uhr). Ralfs Schicksalsrennen. Landet er wieder hinter Kollege Trulli (vier WM-Punkte), wird sich die Toyota-Führung weiter distanzieren.

"Dann muss halt wieder ein Wechsel her"

Schon in den letzten Tagen fühlte Team-Boss John Howett bei potenziellen Nachfolgern vor. Sogar zum Frankreich-Rennen (1. Juli 2007) ist eine Ralf-Ablösung denkbar. Willi Weber zu BILD: "Ralf ist bei Toyota in eine Spirale geraten, die ihn immer weiter nach unten zieht. Monaco hat mich schockiert. Wie er rundenlang hinter dem Albers (Christijan Albers, Syker-Ferrari, WM-Letzter, d. Red.) hing und nichts ging – das war nicht der Ralf, den ich kenne."

Webers Empfehlung – die Flucht nach vorne: "Wenn der Toyota so schwach ist wie es in Monaco aussah, dann muss Ralf jetzt endlich mal intern auf den Putz hauen! Dann muss er mal an sich denken und klar sagen: 'Freunde, so geht es nicht weiter! Ihr ruiniert mir meinen Namen!' Dann muss halt wieder ein Wechsel her. Ein Neubeginn setzt fast immer neue Kräfte frei." Ralf hofft schon für Kanada auf einen Neubeginn – im Toyota: "Das Team hat am Auto einiges geändert. Wir haben hart an den Monaco-Problemen gearbeitet." Dann zeig's uns, Ralf!

Autor: Tobias Holtkamp

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