Grid Girls bei der Formel 1 2017

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Formel 1: Internet statt TV

— 20.10.2017

Formel 1 bald bei Netflix?

Alle wichtigen F1-News im Überblick. NEU: Die neuen Formel-1-Chefs wollen die Rennübertragung der Formel 1 an das digitale Zeitalter anpassen.

+++ Formel 1 auf Netflix? Noch immer steht nicht fest, wo die deutschen Fans die Formel-1-Rennen 2018 verfolgen können. RTL und ARD/ZDF buhlen um die Fernsehrechte, aber noch ist unklar, ob alle 21 Rennen überhaupt im Free-TV laufen. Der Bezahlsender Sky behält nach ABMS-Informationen auf jeden Fall die Rechte, könnte einige Rennen sogar exklusiv übertragen. Mittelfristig könnte es ohnehin zu einer Revolution kommen. Der neue Formel-1-Boss Chase Carey will den Sprung ins digitale Zeitalter nicht verpassen und bei Streaming-Anbietern wie Netflix Pakete für Formel-1-Fans mit zusätzlichen Infos gegen Bezahlung schnüren. „Das ist eine unheimlich wichtige Möglichkeit“, sagt er. „Wir haben die Fähigkeit, einzigartige Pakete zusammenzustellen.“ Das Projekt befindet sich aber vorerst nur in der Planungsphase. Trotzdem sagt der neue Formel-1-Medienbeauftragte Sean Bratches: "Wir versuchen mit Netflix schon für nächstes Jahr einen Deal anzuschließen."

+++ Wehrlein kämpft um Cockpit: Wie geht es mit Pascal Wehrlein 2018 weiter?
Wehrlein: Pläne 2018

Historie macht Vettel Mut: Mathematisch ist die Situation von Sebastian Vettel nicht besonders hoffnungsvoll. Aber: Die Geschichte lehrt anderes.
Historische Beispiele: Sie drehten die WM noch

+++ Alonso bleibt bei McLaren: Fernando Alonso hat einen neuen Kontrakt bei McLaren für 2018 und darüber hinaus unterzeichnet. +++ Hat sich Kubica ins Aus gedreht? Robert Kubica durfte kürzlich für Williams testen - leistete sich dabei aber einen Patzer.
Infos zum Test: Kubicas Dreher

+++ Kommt eine Formel 1 für Frauen? Eine Frauen-Formel 1 - das fordert eine ehemalige F1-Testfahrerin. Ist das wirklich eine schlechte Idee?
Frauen-Formel 1: Was dahinter steckt

+++ Neuer Fahrer für Austin: Brendon Hartley gibt in Austin sein Formel-1-Debüt. +++ Formel-1-Rennen in Holland? Max Verstappen könnte bald sein eigenes Heimrennen bekommen. Grund: Die Formel-1-Macher wollen wegen des Booms um den aufstrebenden Holländer einen Grand Prix in den Niederlanden austragen. Austragungsort soll aber nicht die Traditionsstrecke Zandvoort sein, auf der von 1952 bis 1985 bereits 30 Rennen austragen wurden. Denn der Kurs entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards der Königsklasse. Stattdessen soll der Grand Prix in einer der holländischen Metropolen Amsterdam, Rotterdam und Den Haag stattfinden – als Stadtrennen.

Grid Girls bei der Formel 1 2017

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+++ Wie kann Sebastian Vettel noch Weltmeister werden? ABMS hat nachgerechnet, wie Vettel das WM-Ruder noch rumreißen kann. In diesen Szenarien würde Vettel Titel Nummer fünf einfahren.

+++ Ferrari-Boss Sergio Marchionne poltert! Nach dem Defekt einer Zündkerze ist Ferrari-Präsident Sergio Marchionne entzürnt. Plus: Trotz des Desasters und dem großen Rückstand zu Lewis Hamilton spricht er Sebastian Vettel Mut zu. HIER die ganze Story zum Nachlesen.

+++ Alonso nach dem Rennen bestraft: Beim letzten GP in Malaysia machte sich Fernando Alonso noch über Sebastian Vettels Rufe nach blauben Flaggen lustig - am Sonntag in Suzuka erwischte es den Spanier nun aber selbst eiskalt: Weil er in der Schlussphase nach Meinung der Regelhüter nicht rechtzeitig für die Spitzengruppe, bestehend aus Lewis Hamilton und Max Verstappen, Platz machte, setzte es eine Verwarnung und zwei Strafpunkte auf die Superlizenz. Alonso lachte nach dem Rennen nur: "Lewis und Max sind ja trotzdem in derselben Reihenfolge ins Ziel gekommen. So viel kann es also nicht ausgemacht haben."

Alonso lieferte sich in der spannenden Schlussphase seinerseits ein Duell mit Ex-Teamkollege Felipe Massa, ging deshalb nur widerwillig vom Gas für die Führenden. Doch auch das brachte nichts: Am Williams fand er trotzdem keinen Weg mehr vorbei, wurde Elfter - und verpasste die letzte Punkteplatzierung beim Honda-Heimspiel damit knapp. "Schade, wir hätten den Punkte heute verdient gehabt. Es war eine gute Leistung von ganz hinten noch an die Top-10 ranzukommen", so Alonso, der nach einem Motorwechsel mal wieder als Letzter ins Rennen gestartet war.

+++ Bottas muss fünf Plätze zurück: Lewis Hamilton kann im Titelkampf mit Sebastian Vettel beim Rennen in Suzuka nicht auf Schützenhilfe von Teamkollege Valtteri Bottas hoffen. Der Finne kassiert eine Strafversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung. Grund ist ein Getriebewechsel an seinem Mercedes, wie das Team am späten Freitagabend (Ortszeit) mitteilte. Bereits im Training hatte Bottas großen Rückstand auf die Spitze. Der Finne kommt nicht gut mit dem neuen Aerodynamik-Paket der Silberpfeile in Suzuka zurecht. Gut möglich, dass Mercedes den Wechsel der Komponenten deshalb vorzog, weil sich Bottas in den nächsten Rennen wieder bessere Chancen ausrechnet.

+++ Rosberg erstmals TV-Experte: Ein amtierender Weltmeister als Fachmann für das Fernsehen. Das gibt es auch nicht alle Tage in der Formel 1. In Suzuka feiert Nico Rosberg am Samstag und Sonntag seine Premiere als Experte vor der Kamera - allerdings nicht im deutschsprachigen TV sondern bei den englischen Kollegen von Sky Sports. "2016 hatte ich einen großartigen Sieg auf dieser Strecke, daher freue ich mich, meine Einblicke und Erinnerungen in Suzuka zu teilen", erklärte der 32-Jährige vor seinem Abflug nach Japan. Parallel zu seinem Fernsehauftritt wird Rosberg die Zeit am Fahrerlager auch nutzen, um die Verhandlungen über ein erfolgreiches F1-Comeback von Robert Kubica voranzutreiben, dessen Management der Deutsche neuerdings unterstützt (s. Eintrag unten).

+++ Kubica testet für Williams: Nico Rosbergs erster wichtiger Termin als Manager von Robert Kubica steht an: Mitte Oktober soll der Pole in Silverstone einen Williams aus 2014 testen, ein paar Tage später geht es mit demselben Auto an den Hungaroring, wo Kubica sich einem Vergleichstest mit DTM-Pilot Paul di Resta stellen muss. Beide bemühen sich um das zweite Williams-Cockpit neben Lance Stroll, in dem derzeit Felipe Massa sitzt. Bei dem Test will Williams sehen, wie stark die Einschränkungen des GP-Siegers Kubica nach seinem schweren Rallye-Unfall 2011 tatsächlich sind. Nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT waren Kubicas Zeiten bei seinem F1-Comeback im Renault zwar schnell aber nicht gleichmäßig genug. Wie Nico Rosberg  uns indes versicherte, habe der Ex-BMW-Pilot keine Einschränkungen. Auch Felipe Massa und Pascal Wehrlein sind noch im Rennen um das Williams-Cockpit. Wahrscheinlich ist, dass Kubica nach erfolgreicher Probefahrt einen weiteren Test in einem aktuellen Formel-1-Auto absolvieren muss. Das wäre aber erst nach dem Finale in Abu Dhabi möglich. +++ Technik: Das macht Ferrari so stark: Zwar führt Lewis Hamilton die WM-Tabelle an, aber Ferrari hat inzwischen das schnellere Auto. Und das sind die technischen Hintergründe.

+++ Umstrukturierungen bei Ferrari? Nach der Pleite von Malaysia steht bei Ferrari der Haussegen schief. Präsident Sergio Marchionne ist stinksauer. Was passiert jetzt?

+++ Aufholkönig Vettel: Sebastian Vettel ist nicht nur in Malaysia wie warme Messer durch Butter gepflügt. In vier Rennen hat er 65 Plätze gut gemacht. Das spricht jetzt alles noch für einen Vettel-Titel. 


Autor: ABMS

Fotos: Pirelli

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