Formel-1-Interview: Nick Heidfeld

Formel-1-Interview: Nick Heidfeld Formel-1-Interview: Nick Heidfeld

Formel-1-Interview: Nick Heidfeld

— 12.06.2007

Crash-Drama blieb im Hinterkopf

Er erlebte den Horror-Crash geschockt im Auto. Kubica-Kollege Nick Heidfeld bekam im Rennen erst nach langer Ungewissheit Entwarnung per Funk.

Danach raste Quick Nick in Montreal sensationell auf Platz zwei. Im BILD-Interview schildert der BMW-Pilot seine Eindrücke aus dem Chaos-Rennen.
BILD: Wie haben Sie alles erlebt? Heidfeld: Es hat ewig gedauert, bis ich ein paar Informationen bekommen habe. Zuerst habe ich über die Großleinwände gesehen, dass ein BMW in einen Unfall verwickelt war. Dann sah ich die Reste von Roberts Auto auf der Seite liegen. Es war ja nur noch das Monocoque, der Rest war weg. Ich wusste, etwas Dramatisches ist passiert.

Heidfeld war erleichtert, als er erfuhr, dass Kubica den Crash überlebt hatte.

Wann bekamen Sie Bescheid, das ihr Stallgefährte Kubica lebt? Erst in der nächsten Safety-Car-Phase haben sie mir die Info gegeben. Ich war riesig erleichtert, als ich hörte, er lebt. Da ist es schwer, dich aufs Rennen zu konzentrieren. Ganz aus dem Kopf kriegst du das nicht. Das ist immer im Hinterkopf.
Wie ist die Konzentration in so einer Phase? Sie muss da sein. Mir ist lieber, wenn ich direkt Bescheid weiß. Es gibt Leute, die wollen gar nicht wissen, was passiert ist. Ich muss aber immer sofort informiert werden. Sonst halte ich es nicht aus und kann mich auch nicht mehr konzentrieren. Ich kann so was nicht wegschalten – schließlich ist Robert mein Freund, mein Kollege. Ich bin so froh, dass es ihm gut geht.

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