Formel 1

Bildergalerie: Top 100 Grid Girls des Jahrzehnts

Formel 1: Kinder statt Girls

Grid Kids für die Formel-1-Stars

Ab dieser Saison werden statt der Grid Girls Kinder an den Autos der Formel-1-Stars stehen.
Grid Kids statt Grid Girls! Nach dem Aus für die Nummern-Mädels werden die Formel-1-Stars in der neuen Saison von Nachwuchsfahrern bis zum Rennstart begleitet. Das haben die Formel-1-Macher von Liberty Media am Montag bekanntgegeben. Startnummern-Schilder wie die Grid Girls müssen die Kids nicht tragen. Strahlen wie die Mädels werden sie aber schon. Denn sie dürfen ihren Stars bei der Rennvorbereitung über die Schultern schauen. Das Ganze erinnert an das Prozedere mit Einlaufkindern beim Fußball. Voraussetzung: Die Kinder müssen bereits Motorsport betreiben und werden von den nationalen Motorsportclubs ausgewählt.

Ab dieser Saison werden keine Grid Girls mehr in der Startaufstellung stehen

„Das wird ein unglaublicher Moment für die Nachwuchspiloten sein“, sagt der Formel-1-Vermarktungschef Sean Bratches. „Sie können neben ihren Helden stehen und beobachten, wie sie sich auf den Start vorbereiten.“ Bratches will mit dem neuen Prozedere auch den Nachwuchs fördern. „Für sie wird dieses Erlebnis eine Inspiration sein weiterzumachen und besser zu werden. Und sie werden davon träumen, eines Tages selbst als Fahrer im Grid zu stehen.“
Auch FIA-Präsident Jean Todt unterstützt die Initiative: „Die Formel 1 ist der Traum eines jeden jungen Rennfahrers. Wir freuen uns, dass wir den Traum jetzt greifbarer machen können, indem die Jungen und Mädchen in der Startaufstellung neben ihren Helden stehen können.“ Die Grid Kids dürfen ihre gesamte Familie mit ins Fahrer bringen und sollen – wo möglich – auch die Fahrer der GP3 und Formel 2 begleiten.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Picture Alliance

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