Formel 1 testet HALO-Konzept

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Formel 1: Kopfschutz für Fahrer

— 03.03.2016

Ferrari testet Heiligenschein

Überraschung bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona: Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen drehte eine Runde mit dem für 2017 geplanten Cockpitschutz HALO.

Da rieben sich viele Fans noch einmal die Augen, als Kimi Räikkönen (36) am Donnerstagmorgen mit einem Y-förmigen schwarzen Bügel über dem Cockpit seines Ferraris auf die Teststrecke von Barcelona ging. Das ist sie also, die neue Schutzvorrichtung für Fahrer gegen herumfliegende Teile: Der Heiligenschein, kurz HALO. Die Konstruktion ist fünf Zentimeter breit, besteht aus einem Stahlrohr und wiegt sechs Kilogramm.

HALO: Sieht so die Zukunft der Formel 1 aus?

Der Aufsatz soll ab 2017 den Kopf der Fahrer schützen. Noch ist es nur eine Testversion. Der Automobilweltverband FIA hat bewusst Kimi Räikkönen für die Proberunde ausgesucht. Denn der Finne hatte die größten Bedenken bezüglich Sichteinschränkungen angemeldet. Sein Feedback wird nun in die Entwicklung einfließen, die längst noch nicht abgeschlossen ist. Möglicherweise wird der Bügel noch mit Carbon statt Stahl versehen. Red Bull soll derweil an einer Version mit Verglasung arbeiten.

Wie sehr das Thema aber die Meinungen der Fahrer und Fans spaltet, zeigt auch eine von Vizeweltmeister Nico Rosberg durchgeführte Umfrage. Der Mercedes-Star postete in den Sozialen Medien ein Foto vom neuen Konzept und fragte die Fans nach ihrer Meinung: 75 Prozent sprachen sich dabei gegen den HALO-Cockpitschutz aus, nur 25 Prozent finden die Lösung gut.

Formel 1 mit Brett vor dem Kopf - alle Bilder vom Test des neuen HALO-Bügels sehen Sie hier in der Bildergalerie:

Formel 1 testet HALO-Kopfschutzkonzept

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Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance

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