Die Bilder vom Ungarn-Test

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Formel 1: Kubica startklar für's Comeback

— 01.08.2017

Kubica besteht Cockpit-Test

Robert Kubica wird am Mittwoch beim Test in Ungarn seine Rückkehr in die Formel 1 feiern. Nach bestandenem Cockpit-Test hat der Pole grünes Licht.

Die polnischen Fans haben es sich am ersten von zwei Testtagen bereits auf den Tribünen am Hungaroring gemütlich gemacht. Einen Tag müssen sie auf ihr Idol aber noch warten. Der Mittwoch in Ungarn wird für sie dann ein Feiertag: Robert Kubica wird erstmals seit seinem schweren Rallye-Unfall wieder an einem offiziellen F1-Test teilnehmen.

Die Kubica-Fans warten bereits auf ihren Helden

Die letzte Hürde dafür hat Kubica am Dienstag bestanden: Der Pole schaffte es in der vorgegebenen Maximalzeit von fünf Sekunden eigenständig aus dem engen Cockpit. Der Test findet mit voller Montur statt und ist die Probe für den Ernstfall. Binnen zehn Sekunden muss dann auch das Lenkrad wieder aufgesteckt sein. Ohne das Bestehen des verpflichtenden Tests, darf laut Artikel 13.1.4 im sportlichen Regelwerk kein Pilot an einer offiziellen FIA-Session teilnehmen.

Wegen der eingeschränkten Beweglichkeit von Kubicas rechtem Arm - die Unfallfolgen waren wegen der kurzärmligen Teambekleidung beim Test erstmals deutlich zu sehen - waren im Vorfeld Zweifel aufgekommen, ob der Pole die Belastungsprobe bestehen würde. Nun steht seinem Comeback auf der Strecke aber nichts mehr im Wege, die FIA-Verantwortlichen erteilten ihm grünes Licht.

Kubicas rechter Arm ist seit dem Unfall stark lädiert

Weltmeister-Physio Daniel Schlösser, der sich in den vergangenen Jahren um die Fitness von F1-Champion Nico Rosberg kümmerte, zu ABMS: "Ich bin echt beeindruckt, wie er das alles macht. Mit den neuen Autos 2017 ist es noch mal anstrengender geworden. Aber es gibt Fahrer, die einen sehr ökonomischen Fahrstil haben, sich ihre Energie gut einteilen. Da gehört Robert scheinbar dazu." Mit geschultem Auge hat Schlösser auch beobachtet: "Er hat noch einmal abgenommen." Dass Kubica nicht fit sei und beim Test auf dem winkeligen Hungaroring scheitern könnte, glaubt Schlösser deshalb nicht: "Er hat ja jetzt schon auf mehreren Kursen getestet (in älteren F1-Autos; d. Red.). Wenn er es nicht mehr könnte, würden sie ihn niemals fahren lassen."

Bereits am Dienstagmorgen war Kubica im Paddock zu sehen, wie er sich mit Technikern seines Renault-Teams unterhielt und viele alte Freunde begrüßte. Anschließend schaute er in der Box und am Kommandostand Nachwuchspilot Nicholas Latifi über die Schulter, der an Tag eins für den französischen Rennstall im Einsatz ist.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images / Picture-Alliance

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