Red Bull

Formel 1: Kurzschluss stoppt Vettel

— 09.05.2014

Wechsel des Kabelbaums

Sebastian Vettel war am Freitag in Spanien zum Zuschauen verdammt. Einmal mehr hatte sein RB10 technische Probleme, der Deutsche verlor viel Zeit.

Ganze vier Runden konnte Sebastian Vettel zum Auftakt der Europa-Saison der Formel 1 am Freitag auf dem spanischen Circuit de Catalunya zurücklegen – dann war auch schon wieder Schluss. Ein Defekt zwang den Red-Bull-Piloten zum Stehenbleiben und wie sich später herausstellte sogar für den restlichen Trainingstag zum Zuschauen. „Wirklich schade heute. Wir hatten am morgen einen Kurzschluss, mussten daher den ganzen Kabelbaum wechseln und da das leider keine Sache von fünf Minuten ist, musste ich den ganzen Tag aussetzen“, fasst Vettel seinen kurzen Freitag zusammen. Zwar habe es sich um keinen großen Schaden gehandelt, „aber er war eben sehr versteckt. Man kommt da nicht so leicht ran“, erklärt der Weltmeister.

Geradeaus nicht die Leuchten

Muss derzeit öfter den Feuerwehrmann spielen als ihm lieb sein kann: Sebastian Vettel beim Spanien-Training

Trotz des Rückschlages ist Vettel aber überzeugt: „Morgen sollte wieder alles passen. In diesem Sinne: Gott sei Dank, dass es heute passiert ist und nicht morgen oder übermorgen.“ Mit Blick auf die Konkurrenz sind derlei Rückschläge allerdings wenig hilfreich – das weiß auch Vettel. Der Heppenheimer gibt zu: „Der Abstand zu Mercedes ist groß. Wir verlieren zu viel geradeaus, da sind wir nicht so die Leuchten.“ Ein Lichtblick: „In den Kurven war es nicht schlecht, Daniel (Ricciardo; d. Red) war mehr oder weniger zufrieden und wir versuchen jetzt seine Daten für mich zu übernehmen.“ Auf Grund der fehlenden Fahrzeit muss sich Vettel auf die Abstimmungsarbeit des Teamkollegen verlassen – ideal ist anders.

Kleiner Defekt mit großer Wirkung

„Zumal uns jetzt natürlich die Hälfte fehlt, vor allem was die Rennvorbereitung betrifft“, räumt der 26-Jährige zähneknirschend ein und fügt hinzu: „Für mich wird es so natürlich schwerer. Wir müssen hoffen, dass wir morgen ohne großen Rückstand quereinsteigen können, denn auch wenn das heute nur ein kleiner Defekt war, hat er uns doch sehr getroffen.“ Ein gutes Ergebnis am Wochenende will Vettel deshalb aber noch lange nicht aufgeben. „Wir müssen nach vorne schauen und hoffen, dass wir gleich gut zurechtkommen. Es gibt im Moment eben mehrere Baustellen, aber jedem im Team sind die Probleme bekannt und wir hoffen, dass es bald wieder rund läuft.“

Was Sebastian Vettels Boss Helmut Marko zum ersten Auftritt seines Red-Bull-Teams in Spanien sagt, lesen Sie im aktuellen News-Splitter von AUTO BILD MOTORSPORT: Spanien-Splitter - Marko widerspricht Wolff

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images

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