Formel 1: Bilder - Hamilton vs. Rosberg 2014

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Formel 1: Lauda rechnet mit Rosberg

— 29.10.2014

Nico wird sich aufbäumen!

17 Punkte hat Nico Rosberg in der WM Rückstand auf Lewis Hamilton. Doch sowohl der WM-Führende als auch Niki Lauda glauben an ein Rosberg-Comeback.

Vor dem Großen Preis der USA glaubt Niki Lauda an ein Rosberg-Comeback – trotz 17 Punkten Rückstand auf Lewis Hamilton! „Nico wird sich jetzt aufbäumen und mit all seiner Kraft gegen Lewis kämpfen“, sagt der Mercedes-Formel-1-Aufsichtsrat in der aktuellen SPORT BILD. Hamilton hat zuletzt vier Rennen in Folge gewonnen. „Das heißt zwar“, so Lauda weiter, „er schwimmt auf einer unglaublichen Erfolgswelle. Nico weiß aber auch, dass er die Situation drehen kann, wenn er in Austin gewinnt.“ Hamilton dürfe sich jetzt nicht zurücklehnen. 17 Punkte seien „kein Polster, auf dem sich Lewis jetzt ausruhen kann.“

Rennunfälle im Finalrennen möglich

Niki Lauda (re.) mit seinen Fahrern Nico Rosberg (li.) und Lewis Hamilton (Mitte)

Mit einem Ausfall Rosbergs wäre Hamilton dagegen so gut wie durch. Mit einer absichtlichen Kollision rechnet Lauda trotzdem nicht. „Kein Rennfahrer fährt einem anderen absichtlich oder geplant ins Auto“, sagt er. „Außerdem haben die beiden nach Spa und den vielen Diskussionen verstanden, worum es bei Mercedes geht. Wir fahren gegeneinander, aber nicht ineinander. Das ist die Prämisse, und die wurde seit Spa auch in keinster Weise angetastet. Beide kennen ihre Verantwortung, und das wird bis Abu Dhabi auch so bleiben!“ Beim Saisonfinale könne er allerdings für nichts mehr garantieren. Der Österreicher: „Da geht es nur noch um die beiden. Und dass es unter solchen Vorzeichen im Eifer des Gefechts auch mal zu Rennunfällen kommen kann, ist bekannt.“

Hamilton: Für Unfall in den Knast!

Im Vorteil ist im Falle eines Crashs immer der WM-Führende. Noch ist das Lewis Hamilton. Doch der Brite selbst schließt eine Racheaktion für Spa à la Senna-Prost 1990 aus. Damals hatte Ayrton Senna die WM für sich entschieden, indem er Rivale Alain Prost von der Strecke rammte und sich so für eine Kollision mit dem Franzosen im Vorjahr revanchierte. Hamilton zu SPORT BILD: „So was würde in der heutigen Formel 1 nie passieren – als Fahrer würde man wahrscheinlich in den Knast geschickt! Allerdings kann ich verstehen, warum Senna so gehandelt hat, denn solche Emotionen gehören zur Natur des Menschen.“ Hamilton: „Wir brauchen mehr solcher Duelle, und ich bin stolz, in diesem Jahr Teil eines ähnlichen Kampfes zu sein.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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