Machtkampf in der Formel 1

FIA setzt Hersteller unter Druck

Formel 1-Machtkampf

— 16.02.2006

FIA setzt Rennteams unter Druck

Der Automobil-Weltverband gewährt fünf abtrünnigen Herstellern eine letzte Frist zur Meldung für die WM 2008.

Max Mosley, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, sagte am Montag, daß er eine Frist von zehn Tagen für die Meldung zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2008 setzen werde. "Ab 2008 hat kein Team ein Recht oder eine Obligation zur Teilnahme an der WM", sagt der Brite. McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Toyota, Honda und Renault haben bislang noch keine Meldung abgegeben. Die Frist wird nach dem Willen Mosleys nach dem Treffen des World Motor Sport Council in Paris am 22. März anlaufen.

Hersteller und FIA streiten seit Monaten über Geld und Macht in der Formel 1. Bisher erhalten die zehn Teams angeblich nur einen Anteil von 200 Millionen Dollar am Umsatz der Königsklasse. Jetzt stehen Forderungen in Höhe von 600 Millionen Dollar im Raum, wenn das bindende Concorde-Agreement Ende 2007 ausläuft.

Bislang haben für die WM 2008 Michael Schumachers Ferrari-Team, Williams, Midland F1, Red Bull Scuderia Toro Rosso und Super Aguri gemeldet. Insgesamt stehen zwölf Plätze zur Verfügung. "Die Regeln für die Meldung bleiben die gleichen wie vorher, die 48 Millionen Dollar Eintrittsgebühr als Sicherheit haben wir aber gestrichen", so Mosley. Weiter fordert er ein Einfrieren der Motorentwicklung für die Jahre 2008 bis 2010, um die Kosten zu senken.

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