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Formel 1: Marchionne genervt von Ausfall

— 09.10.2017

Marchionne und Brawn machen Ferrari Mut

Ferrari-Präsident Sergio Marchionne poltert nach dem Vettel-Aus in Japan. Doch er und Formel-1-Sportchef Ross Brawn machen Vettel auch Mut.

Er hat wieder zugeschlagen! Ferrari-Präsident Sergio Marchionne ist genervt von der Zündkerze, die an Vettels Auto schon vor dem GP von Japan kaputt ging und den Heppenheimer mit ca. 110 PS weniger zur Aufgabe zwang. "Es nervt wirklich, dass ein Teil, das 59 Euro kostet, das Rennen eines Autos im Millionenwert beeinträchtigt", sagte Marchionne.

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AUTO BILD MOTORSPORT weiß: So eine Zündkerze wird von der japanischen Firma NGK speziell nach den Wünschen von Ferrari angefertigt. Ein Defekt kommt selten vor, ist in diesem Jahr aber wegen der Ölverbrennung im Qualifying wahrscheinlicher. Hintergrund: Während des Zeittrainings spritzen die Teams geringe Mengen Öl mit Additiven ins Benzingemisch, damit kurzfristig die Leistung gesteigert werden kann. Dieses Öl kann Rückstände auf der Zündkerze bilden, die dann zu deren Versagen fühlen.

Sergio Marchionne regt sich über die defekte Zündkerze auf

Für Marchionne ist das alles „technischer Blödsinn“. Trotzdem tritt er diesmal nicht auf sein Team ein, sondern macht der Scuderia Mut! "Die Formel-1-Saison ist für Ferrari noch nicht verloren. Wir haben noch vier Rennen, um aufzuholen. Bei aller Demut sage ich, dass unser Auto riesige Fortschritte gemacht hat. Ohne arrogant klingen zu wollen: Ich glaube, dass Ferrari auf demselben Niveau, oder vielleicht sogar besser als Mercedes ist.“
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Vettel hat mittlerweile 59 Punkte Rückstand auf Mercedes-Star Lewis Hamilton. Mitleid zeigt auch Formel-1-Sportchef Ross Brawn. In einer Presseaussendung der Königsklasse sagt der ehemalige Ferrari-Technikchef: "In diesen schweren Zeiten empfinde ich viel Sympathie für Ferrari. Das Team steht enorm unter Druck, besonders in der Heimat. Da lässt man schnell den Kopf hängen.“ Das sei jetzt aber grundlegend falsch. Brawn: „Jetzt ist der Schlüssel, ruhig zu bleiben und sich auf die nächsten Ziele zu konzentrieren.“

Wie auch immer die Saison ausgeht, für den Briten ist Ferrari schon jetzt ein Sieger: "Ferrari sollte damit zufrieden sein, was 2017 erreicht wurde. Mercedes ist zum ersten Mal in der Hybridära auf einen Gegner getroffen, der in der Lage ist, um den Titel zu kämpfen. Es ist lange her, dass Ferrari so leistungsfähig war. Die Probleme der vergangenen Wochen ändern nichts an diesem Fakt.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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