Die besten Bilder aus Sepang

Formel 1: Marchionne sauer

Ferrari-Boss kündigt Umstrukturierung an

Nach den technischen Pannen bei der Scuderia in Malaysia meldet sich Ferrari-Präsident Sergio Marchionne zu Wort und erhöht den Druck aufs Team.
Er ist der Pate von Ferrari: Vor Präsident Sergio Marchionne haben alle Angst bei der Scuderia. Jetzt kommt die nächste verbale Klatsche des Italo-Kanadiers. Nach den zwei Pannen-Rennen in Singapur und Malaysia poltert Marchionne: „Gestern hätten beide Ferraris das Rennen gewinnen können. Das ist ein Fakt. Das wäre auch in Singapur möglich gewesen - der nächste Fakt. Fakt ist auch, dass wir ein paar Probleme mit unseren Antriebseinheiten haben, weil wir ein junges Team haben aber auch weil die Qualität der Komponenten nicht der eines Rennwagens entspricht. Da schreiten wir ein und arbeiten dran.“

Sergio Marchionne war über Sepang "not amused"...

Nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT war eine Karbon-Röhre gebrochen, die den Verdichter des Turbos mit dem V6-Verbrenner verbindet. Ein Teil, das von einem externen Zulieferer produziert wird, das aber bei Ferrari noch einmal gecheckt werden muss. Marchionne sauer: „Man kann es fast als Glück bezeichnen, dass wir dieses Problem nicht schon vorher hatten. Wir werden jetzt an unserer Qualitätskontrolle arbeiten und einige organisatorische Veränderungen vornehmen.“
Wen Marchionne damit meint, ist unklar. Teamchef Maurizio Arrivabene zu einem so wichtigen Zeitpunkt der Saison auszutauschen macht keinen Sinn, denn es würde nur Unruhe reinbringen. Wichtig dagegen ist, dass Technikchef Mattia Binotto bei den Rennen vor Ort ist. Der in der Schweiz geborene Italiener bringt Ruhe ins Team, fehlte aber in Malaysia.
„So ein Problem während des Rennens zu haben, macht uns wütend. Es ist wirklich hässlich, wenn du auf Rang zwei stehst und das Rennen dann nicht starten kannst.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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