Mark Webber

Formel 1: Mark Webber verlängert bei Red Bull

— 10.07.2012

Webber bleibt auch 2013 Vettel-Kollege

Red Bull hat den Vertrag mit Mark Webber für sie Saison 2013 verlängert. Im WM-Kampf auch gegen Teamkollege Vettel dürfte die Entscheidung dem Australier noch einen weiteren Schub geben.

(dpa) Red Bull setzt auch 2013 auf seine höchst erfolgreiche, aber nicht immer stressfreie Doppelspitze. Zwei Tage nach dem Sieg von Mark Webber beim Großen Preis von Großbritannien verkündete der Formel 1-Rennstall am Dienstag (10. Juli 2012) die vorzeitige Verlängerung des Vertrags bis Ende 2013 mit dem bald 36 Jahre alten Australier. "Es fühlt sich absolut richtig an, eine weitere Saison bei Red Bull zu bleiben", sagte Webber, der in einem Teaminterview wie von vielen spekuliert jedoch auch Gespräche mit Ferrari einräumte. "Aber meine Entscheidung ist es, hierzubleiben", sagte Webber.

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Der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel sieht die Vertragsverlängerung seines Teamkollegen positiv.

Teamkollege Sebastian Vettel, der sich mit dem Piloten aus Down Under auch schon hitzige bis übermütige Duelle geliefert hat, dürfte gar nichts dagegen haben. "Ich habe den Vorteil, dass er in meinem Team ist. So kann ich sehen, was er macht", hatte der Doppelweltmeister am Sonntag (8. Juli 2012) nach seinem dritten Rang hinter Sieger Webber und WM-Spitzenreiter Fernando Alonso in Silverstone gesagt. Mit der deutlich früher als erwarteten Verkündung setzten der 185-malige Grand-Prix-Starter und neunmalige Gewinner Webber und Red Bull ein klares Zeichen. Der Australier dürfte nun noch gestärkter in die kommenden Rennen gehen – auch im Duell mit dem in den vergangenen zwei Jahren übermächtigen Stallrivalen Vettel. "Ich denke, niemand hätte wirklich vorhergesagt, wie lange wir zusammenarbeiten. Es ist also wahrscheinlich eine kleine Überraschung", gab Webber mit Blick auf das nicht immer harmonische Duo Vettel/Webber zu.

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Als einziges Team hat Red Bull in diesem Jahr aber mit dem 25 Jahren alten Deutschen und dem fast elf Jahre älteren Australier zwei Eisen im WM-Feuer. Webber (116 Punkte) ist vor dem Vettel-Heimrennen in anderthalb Wochen auf dem Hockenheimring Zweiter hinter Ferrari-Star Alonso (129 Punkte). Vettel ist mit 100 Zählern Dritter. 

Ein begehrtes Cockpit für die kommende Saison ist damit vergeben. Klar wird aus den Statements, dass Ferrari nach einem Nachfolger für Felipe Massa sucht. Die Scuderia kokettierte in den vergangenen Wochen zudem immer wieder mit einem mittelfristigen Wechsel von Vettel zum italienischen Traditionsteam. Der Heppenheimer, zur Saison 2009 von Toro Rosso ins Red-Bull-Team aufgestiegen, hat einen Vertrag bis Ende 2014. Nach der nächsten Saison soll es aber angeblich eine Ausstiegsklausel geben.

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