Formel 1: Die Halbzeitmeister

Formel 1: Marko setzt auf Vettel

Vettel stärker nach der Sommerpause

Red Bull Motorsportchef Helmut Marko glaubt, dass Sebastian Vettel 2017 Weltmeister wird. Als Grund nennt er Vettels mentale Stärke.
Dieser Mann weiß genau, wovon er spricht… Red Bull-Berater Helmut Marko hat gemeinsam mit Sebastian Vettel vier WM-Titel geholt – und ihm fiel auf: Nach der Sommerpause war der Deutsche stets am stärksten. Deshalb würde der Österreicher auch in diesem Jahr sein Geld auf den Ferrari-Star setzen. Marko gegenüber Formula1.com: "Ich glaube an Vettel, denn ich kenne seine mentale Stärke. Seb wird die Sommerpause nutzen, um noch stärker zurückzukommen. So kenne ich ihn.“

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Marko glaubt auch, dass der Ferrari dem Mercedes trotz eines negativen Ausreißers in Silverstone ebenbürtig ist. "Ferrari ist stärker geworden. Ich denke, dass Silverstone eine Ausnahme war. Der Ferrari war in der ersten Saisonhälfte eindeutig das stärkere Auto (als der Mercedes; Anm. d. Red.). Aus verschiedenen Gründen konnten sie aber nicht all ihre Chancen nutzen", so der Österreicher.

Wird Sebastian Vettel 2017 zum fünften Mal Weltmeister?

Interessant: Auch Red Bull-Teamchef Christian Horner sieht Vettel im Vorteil: "Sebastian ist ein sehr fokussierter Mensch“, erklärte der Brite zuletzt in Ungarn. "Er kommt sehr gut mit Druck klar. Je mehr Druck er hatte, desto besser wurde er. Besonders am Ende einer Meisterschaft war er in seinem Kopf unglaublich stark.“
Auch Vettel selbst sieht seine Position nicht nur aufgrund der 14 Punkte Vorsprung auf Hamilton positiv. „Wir waren bislang auf allen Strecken gut dabei. Es mag sein, dass Mercedes hier und dort mal etwas vorn war und wir leicht zurück, aber das ist bei wechselnden Strecken völlig normal. Auch wir Fahrer mögen manche Strecken mehr als andere. So ist es auch bei Autos. Dieses Auf und Ab ist normal.“
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Vettels Kampfansage an Silber: „Natürlich muss unser ultimatives Ziel ein anderes sein. Wir wollen überall die klar Besten sein.“ Davon sei man auch gar nicht so weit entfernt, glaubt Vettel. "Wir wissen, was das Auto braucht", sagt er. "Wir müssen uns das jetzt in Ruhe anschauen und entspannt daran arbeiten, um uns weiter zu verbessern. In den zurückliegenden drei Jahren hatten wir nie das beste Auto. Aber in diesem Jahr ist es anders. Wir haben viele neue Teile gebracht. Die Leute kopieren uns, was immer ein gutes Zeichen ist."

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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