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Formel 1: Marko über seine Piloten

— 15.03.2017

Verstappen macht Ricciardo schneller

Red Bull hat mit Daniel Ricciardo und Max Verstappen 2017 die spannendste Fahrerpaarung. Doch sind sie unter Kontrolle? Helmut Marko spricht Klartext.

Nach dem Rücktritt von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg bei Mercedes gilt Red Bulls Fahrerpaarung als die spannendste und stärkste im Feld. Allein: Auf Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko könnten deshalb auch schwierige Zeiten zukommen, wenn Daniel Ricciardo und Max Verstappen gegeneinander um den Titel kämpfen. „Es wird immer wieder vorbeugende Gespräche mit Max und Daniel geben, damit alles in geordneten Bahnen abläuft und nichts aus dem Ruder läuft“, erklärt der Österreicher nun im neuen SPORT BILD Sonderheft Motorsport 2017.

Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko

Grundsätzlich ist Red Bull überzeugt von seiner explosiven Fahrerpaarung. Marko: „Eine gesunde Rivalität auf der Strecke ist das beste, was einem Team passieren kann. Bisher hat die Konkurrenzsituation der beiden noch nicht auf das Arbeitsklima oder die Privatsphäre umgeschlagen. Die beiden respektieren sich total. Diese Basis muss bleiben.“

Denn dann profitiert nicht nur das Team, sondern auch die Piloten selbst. Marko: „Daniil Kvyat (ehemaliger Teamkollege; d. Red.) konnte Ricciardo nicht richtig fordern, im Gegensatz zu Verstappen. Daniel musste lernen, damit erst mal umzugehen“, sagt der Österreicher und verrät: „Wir haben gesehen, wie er immer schneller wurde und immer mehr aus sich heraus kitzeln konnte.“

Von Verstappen erwartet Marko den nächsten Schritt

Die Schlussfolgerung: Auch Ricciardo habe „noch Potenzial nach oben“. Youngster Verstappen sowieso. Marko: „Ich gehe davon aus, dass Max einen weiteren Schritt nach vorn macht. Ist ja auch logisch, weil er wieder ein Jahr mehr Erfahrung hat. Er weiß jetzt noch besser, wie er Rennen fahren muss und wie er mit dem Team arbeiten muss.“

Gemeinsam sollen Ricciardo und Verstappen dann den großen Gegner Mercedes attackieren. Zwar kommen die neuen Aero­dynamik­regeln Red Bull entgegen. „Noch ist Mercedes aber der WM-Favorit, weil der Motor immer noch ein entscheidender Faktor sein wird“, erklärt Marko. Die Hoffnung: „Renault macht ständig Fortschritte – in Etappen. Beim ersten Europarennen in Barcelona bringen sie die zweite Ausbaustufe. Ab diesem Zeitpunkt sollten wir endgültig auf Augenhöhe mit Mercedes sein.“

Das ganze Interview mit Helmut Marko lesen Sie im neuen Sport-Bild-Sonderheft zur Formel 1 – ab jetzt im Handel!

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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