Die besten Bilder aus Silverstone

Die besten Bilder aus Silverstone Die besten Bilder aus Silverstone Die besten Bilder aus Silverstone

Formel 1: Mercedes dominiert

— 10.07.2016

Darum sind die Silberpfeile so schnell

Mercedes liegt in Silverstone Welten vor der Konkurrenz: Während der Silberpfeil all seine Stärken zeigt, kommen Ferraris Schwächen zum Vorschein.

Der Rückstand ist für Formel-1-Verhältnisse riesig. 1,5 Sekunden liegt Ferrari in Silverstone hinter Mercedes zurück. Doch auch Red Bull, in Großbritannien wieder zweite Kraft, ist nicht viel dichter dran: ein wenig mehr als eine Sekunde Respektabstand lag im Qualifying zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen.
So lief das Qualifying: Hamilton holt Pole vor Rosberg

Der Silberpfeil fliegt durch das Home of British Motorracing. Dabei ist der Antrieb auf der kurvigen Piste von Silverstone nicht alles. Wichtiger sind Aerodynamik und Reifennutzung. Das zeigt: Der Silberpfeil hat aller Unkenrufe von Red Bull zum Trotz auch das beste Chassis.

Die Mercedes-Bosse bejubeln die überlegene Pole

Während der Red Bull seinen Grip über die Mechanik generiert und deshalb auf Kursen wie Monaco oder Budapest stark ist, besticht der Silberpfeil durch eine hohe aerodynamische Effizienz. Heißt: viel Anpressdruck in den schnellen Kurven, trotzdem wenig Luftwiderstand auf den Geraden. Rosberg und Hamilton erreichten auf der Hangar Straight fast 330 km/h. Verstappen und Ricciardo schafften nur knapp über 320. „Mein Auto liegt hier wie auf Schienen“, schwärmt Hamilton.
Mercedes-Technik in Silverstone: Neuer Heckspoiler verleiht Flügel

Ferrari kann beim Topspeed zwar mithalten. Doch die rote Göttin verliert ihre Zeit in den Kurven. Vettel machte im Qualifying gleich zwei Fehler. Das passt eigentlich gar nicht zum Vierfachweltmeister und spricht eher dafür, dass der SF16-H ein schwer zu bändigender Rennwagen bleibt.

Bei Ferrari läuft es in Silverstone noch gar nicht rund

„Mercedes ist überall schneller als wir“, gibt Vettel zu. „Sie haben ein besseres Auto auf den Geraden und in den Kurven. Der erste Sektor ist langsam und sie nehmen uns Zeit ab. Auch im zweiten Streckenabschnitt mit den Highspeed-Kurven sind sie besser.“ Teamkollege Räikkönen ergänzt: „Wir bekommen die Reifen nicht auf die gewünschte Temperatur. Grundsätzlich fehlt uns Anpressdruck. Wenn du mehr Abtrieb hast, bekommst du auch die Reifen besser zum Arbeiten.“

Zur fehlenden Performance kommen Zuverlässigkeitsprobleme. Schon zum dritten Mal in dieser Saison musste Vettel seine Schaltbox tauschen und muss fünf Startplätze zurück. Das Problem trat in Silverstone schon am Freitag auf. Am Samstag schlug Vettel erneut die Hände über dem Kopf zusammen. Beide Male war es der gleiche Schaden, aber ein anderer als in Spielberg. „Jetzt müssen wir sicherstellen, dass es im Rennen nicht erneut passiert“, so Vettel.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.