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Formel 1: Mercedes dominiert Budapest-Training

— 25.07.2014

Hamilton vor Rosberg

Erster Trainingstag in Ungarn: Sebastian Vettel hinter den beiden Silberpfeilen Best of the Rest, Nico Rosberg mit der schnellsten Longrun-Zeit.



Weder FRIC-Verzicht noch der kurvenreiche Hungaroring oder die Gluthitze in Budapest konnten Mercedes im ersten Freien Training zum Grand Prix von Ungarn stoppen. Obwohl einige Experten angekündigt hatten, dass die Silberpfeile dieses Wochenende mehr Schwierigkeiten haben könnten als in den vergangenen Rennen, deutet nach dem ersten Trainingstag alles auf eine Fortsetzung der bisherigen Dominanz in der Formel-1-Saison 2014 hin.

Obwohl die Asphalttemperaturen am Nachmittag auf bis zu 57 Grad Celsius (!) kletterten, also so hoch wie noch nie in diesem Jahr, war die zweite Session schneller als die erste. Lewis Hamilton erzielte eine Bestzeit von 1:24.482 Minuten und war damit um 0,238 Sekunden schneller als Nico Rosberg. Erster Verfolger war diesmal Sebastian Vettel, dem im Red Bull 0,629 Sekunden fehlten. Auch am Vormittag hatte Mercedes bereits diese sechs Zehntelsekunden Vorsprung gehabt.

"Der Freitag ist gut gelaufen", freut sich der verletzte Mercedes-Sportchef Toto Wolff. "Wir waren auf einer schnellen Runde gut, und auch beim Longrun hat es ganz solide ausgeschaut." Mit gefüllten Tanks am Ende war Rosberg der Schnellste, mit einer Zeit von 1:28.2 Minuten. Hamilton kam bei den Rennsimulationen auf 1:28.5, Vettel auf 1:28.7 Minuten. Daniel Ricciardo (7./Red Bull/+1,501) blieb knapp unter 1:29 Minuten, die beiden Ferraris haarscharf drüber.

Mercedes einigermaßen zufrieden

"Es gab ein paar kleinere Probleme mit der Einstellung der Bremsen, aber im Großen und Ganzen war es okay", freut sich Hamilton über seine Tagesbestzeit. Auch Rosberg hatte einen guten Freitag: "Ich finde gerade meine Richtung beim Setup, aber am Ende war ich mit dem Auto ziemlich zufrieden." Das große Handicap allerdings: Bei der brütenden Hitze fühlten sich die Reifen "nicht sehr gut an", kritisiert Hamilton: "Es gibt kaum Grip."

Vettel möchte indes seine Position als "Best of the Rest" nicht überbewerten: "Es ist ziemlich lebendig, es passiert ziemlich viel, man ist ordentlich am Rudern. Es ist sehr rutschig, aber ich glaube, heute Nachmittag kamen wir schon besser zurecht als am Vormittag", sagt er. "Freitags müssen wir uns in Zukunft ein bisschen zurückhalten, denn die vergangenen Freitage waren teilweise auch sehr gut - und am Samstag gab's dann eins auf die Mütze!"

Williams tut sich diesmal schwer

Hinter den beiden Silberpfeilen und Vettel landete Fernando Alonso (Ferrari/+0,955), am Nachmittag dann doch schneller unterwegs als Teamkollege Kimi Räikkönen (6./+1,248), der mit seinem Auto offensichtlich nicht zufrieden war. Starker Fünfter wurde (trotz eines Kiesbett-Ausritts) Kevin Magnussen (+1,098) im McLaren. Allerdings scheinen die Mercedes-Kundenteams - insbesondere Williams und Force India - am Hungaroring nicht ganz so konkurrenzfähig zu sein wie zuletzt.

"Der Williams ist ein Auto, das auf den schnellen Rennstrecken sehr wenig Luftwiderstand hat", erklärt Williams-Berater Alexander Wurz. "Da ist man immer sehr gut unterwegs, war teilweise auf Mercedes-Niveau oder vor Red Bull und hat Ferrari jetzt hinter sich gelassen. Diese Strecke ist theoretisch die schlechteste für uns. Es gibt viele langsame Kurven und lange Kurvenradien, da ist unsere Aerodynamik nicht optimiert."

Starker Longrun von Hülkenberg

Nico Hülkenberg (13./Force India/+2,307) zählte zwar auf die schnelle Einzelrunde nicht zu den Top 10, lieferte mit 1:29.1 Minuten aber eine sehr konkurrenzfähige Longrun-Bestzeit ab. Landsmann Adrian Sutil (14./Sauber/+2,437) hinterließ zwar keinen so starken Trainingseindruck wie zuletzt in Hockenheim, wirkte aber zumindest gegenüber der ersten Session verbessert. Beide waren heute übrigens schneller als ihre jeweiligen Teamkollegen.

Ganz hinten tummelten sich die üblichen Verdächtigen (Caterham und Marussia), einen schlechten Tag erwischte aber auch das Lotus-Team. Ohne FRIC haben Pastor Maldonado (16./+2,537) und Romain Grosjean (17./+2,539) alle Hände voll zu tun, das Auto auf der Strecke zu halten. So war Maldonado einer der wenigen Fahrer mit einem echten Dreher. Grosjean musste eine Weile wegen eines Wasserlecks pausieren.

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