Mercedes

Formel 1: Mercedes feiert Triple

— 13.10.2016

Hamilton am Fuß verletzt

Nach 2014 und 2015 hat sich Mercedes auch 2016 die Fahrer- und Konstrukteursmeisterschaft gesichert und feierte mit dem ganzen Team in Brixworth und Brackley.

Ein Missgeschick mit Folgen: Lewis Hamilton hat sich beim Feiern am Fuß verletzt und musste die Pirelli-Reifentests in Barcelona absagen. Grund war diesmal allerdings keine VIP-Party oder Karneval in der Karibik. Schuld war die Konstrukteurs-WM, die Mercedes beim letzten Rennen in Japan eingefahren hat.

Zum dritten Mal in Folge ist Mercedes das Maß aller Dinge in der Formel 1. Die Bilanz 2016: Mit 15 Siegen, 28 Podestplätzen, 16 Pole Positions und 10 schnellsten Runden aus 17 Rennen sammelte die Mercedes-Benz Antriebseinheit bislang 50% aller möglichen WM-Punkte. Dabei führte sie 81% aller Rennrunden an. Der Silberpfeil fuhr seinerseits 35% aller WM-Zähler ein und führte ebenfalls 81% der Rennrunden an.

Auch 2016 ist Mercedes Konstrukteursweltmeister

Diesen Erfolg zelebrierte Mercedes diese Woche mit der gesamten Truppe in Brixworth und Brackley, wo Motor und Chassis gebaut werden. Und dabei hat Hamilton offenbar ein paar Luftsprünge zu viel gemacht.

Freuen konnte er sich trotzdem: „In jedem der vergangenen drei Jahre hatten Nico und ich ohne Zweifel nicht nur die besten Autos im Feld“, so Hamilton, "sondern auch die besten Autos, die wir je gefahren sind."

Nico Rosberg jubelte ebenfalls: "Ich komme an jedem Rennwochenende super gespannt an und weiß, dass ich ein Auto habe, mit dem ich die Pole und den Sieg holen kann. Das ist ein unwirkliches Gefühl. Ich kann die letzten vier Saisonrennen kaum noch erwarten. Dann werde ich weiter mein Bestes in diesem fantastischen Silberpfeil geben. Es wird ein enger Kampf zwischen Lewis und mir."

Eine schöne Anekdote gab Teamchef Toto Wolff zum Besten: "Vor einigen Wochen habe ich Ross Brawn getroffen. Wir tranken gemeinsam einen Kaffee und er sagte mir, dass er besonders stolz darauf sei, dass dieses Team niemals nachgelassen habe, was schnell hätte geschehen können. Aber jeder Einzelne von uns blieb für drei Jahre am Stück am Ball - das ist eine außergewöhnliche Leistung."

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Hersteller

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