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Formel 1: Mercedes kämpft gegen Ferrari

— 24.06.2017

Prügel-Bekenntnis und Öl-Verbot

Nicht nur auf der Strecke bekämpfen sich Mercedes und Ferrari mit harten Bandagen. Auch hinter den Kulissen geht es heiß her: Es geht um's Öl.

Mercedes gegen Ferrari. Das Duell zweier Spitzenteams hat die Formel-1-Tristesse der Vorjahre längst vergessen lassen. Selbst Mercedes-Sportchef Toto Wolff lobt immer wieder die positiven Auswirkungen einer wiedererstarkten Scuderia auf die Königsklasse. "Entgegen aller Erwartungen kam Ferrari mit einem phantastischen Auto aus dem Winter. Wir genießen das. Es erinnert mich daran, warum ich die Formel 1 und den Wettbewerb liebe", sagte Wolff dem Fernsehsender Channel 4 vor dem Großen Preis von Aserbaidschan (Sonntag um 15 Uhr).

Allein: Während der Rennen kann der Österreicher dem Kampf gegen die Roten nicht viel Gutes abgewinnen. Da macht ihn das Duell rasend: "Da würde ich Maurizio (Arrivabene, Ferrari-Teamchef, Anm. d. Red.) am liebsten eine reinhauen", gesteht der Österreicher. "Danach kann ich aber anerkennen, dass sie einen guten Job gemacht haben."

Toto Wolff durchlebt im Rennen alle Emotionen

Wolff erklärt auch: "Vor dem Kampf in diesem Jahr hatten wir eine interne Rivalität zwischen Lewis und Nico. Es wurde aber langweilig, da es vorhersehbar war."

Doch trotz aller netten Worte geht es hinter den Kulissen heiß her zwischen den zwei Top-Teams. Zuletzt erwirkte Mercedes eine Klarstellung der technischen Direktive, wonach kein Öl im Motor als Kraftstoff verbrannt werden dürfe. Eigentlich war die Sache schon vor Saisonbeginn klar. Doch während des Großen Preises von Kanada tauchten Gerüchte auf, wonach Ferrari einen zusätzlichen Öltank im Auto installiert hat. Zudem hatten die Italiener schon vor der Saison angefragt, ob man zwei verschiedene Öle verwenden dürfte. Dazu kam: Auf der langen Geraden in Montreal war Ferrari genauso stark wie Mercedes. Das gab's vorher noch nie und könnte durch Öl im Brennraum erreicht worden sein. Folge: Die FIA hat klargestellt, dass nur eine Sorte Öl eingesetzt werden darf.

Außerdem wies man darauf hin: "Wir wollen Sie daran erinnern, dass wir wie in diversen Meetings besprochen und in der TD/004-17 klargestellt, die Verwendung von Öl als Kraftstoff als verboten betrachten. Um jeden Zweifel auszuschließen, darf ausschließlich Benzin für den Verbrennungsprozess verwendet werden. Was wir unter Benzin verstehen ist in Artikel 19 des Technischen Reglements eindeutig dargestellt. Obwohl diese Regeln die Zusammensetzung von Motorölen nicht direkt spezifizieren, betrachten wir jeden Versuch, zusätzliche Substanzen im Öl als Mittel zu verwenden, um die Verbrennung zu verbessern als Regelverstoß."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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