F1-Stars feiern nach Finale

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Formel 1: Mercedes: Keine Hamilton-Absage

— 29.11.2016

Vizeweltmeister nur kurz beim Reifentest

Nachdem ABMS berichtet hatte, dass Lewis Hamilton den morgigen Reifentest abgesagt hat, bezeichnet Mercedes die Meldung als nicht korrekt.

AUTO BILD MOTORSPORT hatte an dieser Stelle Montagnachmittag berichtet, dass Lewis Hamilton den heutigen Pirelli-Reifentest am Sonntagabend abgesagt hat. Pascal Wehrlein sollte nach wasserdichten Informationen aus dem Rosberg-Umfeld die Aufgaben des Briten übernehmen. Doch ein Mercedes-Sprecher dementierte gegenüber ABMS.

Mercedes-Junior Nummer eins, Pascal Wehrlein, sollte demnach nur als Backup vor Ort bleiben. Komisch: Die Info unserer Quellen war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eindeutig. Allein: Was in der Zeit danach Mercedes-intern passiert ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Und: Nach wenigen Runden im Auto übergab Hamilton den Mercedes tatsächlich an Wehrlein – angeblich, weil er sich unwohl fühlte.

Hamilton musste Rivale Rosberg feiern lassen

Fakt ist aber auch: Wegen Hamilton rumort es bei den Silberpfeilen. Vor allem in englischen Medien wird sogar über eine Vertragsauflösung spekuliert. Grund: Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte zur möglichen Bestrafung für das Ignorieren aller Funkbefehle gesagt: "Alles ist möglich." Daraus schlussfolgerte die Presse von der Insel sogar den drastischsten aller Schritte. Zwar ist der unwahrscheinlich, aber: Hamilton muss dennoch gewarnt sein. Mehr Ausrutscher sollte er sich nicht leisten.

Einer, der Hamiltons Auftreten in Abu Dhabi überhaupt nicht verstehen konnte, war Jackie Stewart. Der Brite hat selbst drei F1-Titel eingefahren und übte Kritik an seinem Landsmann: "Lewis muss mehr Würde entwickeln. Er hat das Rennen gewonnen, ist dreimal Weltmeister. Er sollte ein zufriedener Junge sein." Der Grund: "Lewis hat Glück bei Mercedes zu sein, sie sind das total dominante Team. Er sollte dankbar darüber sein und nicht so mürrisch."

Zu Hamiltons Blockade gegen Rosberg in den Schlussrunden hatte der Schotte auch eine klare Meinung: "Ich glaube nicht, dass einer aus unserer Fahrergeneration damals jemals sowas gemacht hat oder hätte", sagte Stewart und fügte noch hinzu: "Außerdem muss man sich an Teamordern halten. Der Rennstall bezahlt schließlich sein Gehalt." Fragt sich nur wie lange noch, wenn man den Schlagzeilen der englischen Presse am Montag glauben soll...

Pressestimmen zum F1-Finale

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Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance

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