Formel 1: Die besten Bilder aus Russland

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Formel 1: Mercedes mit Problemen

— 29.04.2017

Auto eine "kapriziöse Prinzessin"

Mercedes ist in Russland nur der Jäger. Ferraris dominante Performance im Qualifying lässt Toto Wolff sogar an den Siegchancen der Silberpfeile zweifeln.

Nach drei Jahren der Dominanz ist Mercedes wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Und die lauten: Ferrari ist in Sotchi schneller. Nach 18 Rennen in Folge holte erstmals kein Mercedes die Pole, nach 31 Rennen steht erstmals kein Mercedes in Reihe eins. "Das ist die neue Zeitrechnung", räumt Mercedes-Sportchef Toto Wolff genickt ein. "Ferrari gegen Mercedes. Und Ferrari ist bislang die Benchmark."

Besonders Lewis Hamilton konnte beim Qualifying zum Russland GP das Tempo von mit Vettel und Räikkönen nicht mitgehen. Eine halbe Sekunde fehlte dem Briten auf die Pole. Wolff erklärt im Sky-Interview: "Dies ist eine ganz spezielle Strecke mit glattem Asphalt. Valtteri liegt das. Aber Lewis ist grundsätzlich mit dem Auto nicht ganz happy."

Das Problem, so der Österreicher: "Das Auto ist unheimlich sensibel - eine kapriziöse Prinzessin, die schnell fährt."

Lewis Hamilton hatte am Samstag noch viel Arbeit

Wolff geht sogar noch weiter und macht Ferrari zum Top-Favoriten auf den Sieg in Russland. "Ich habe nicht das Gefühl, dass wir gewinnen können. Ich habe das Gefühl, dass das morgen über Ferrari geht - aber ich will die Flinte noch nicht ins Korn werfen."

Fehlt den Silberpfeilen etwa Nico Rosberg, der das Auto auf den Punkt abstimmen konnte? Wolff: "Nico fehlt immer mit seiner Erfahrung. Ich denke aber, dass wir mit Valtteri gut aufgestellt sind. Wir liegen von der Entwicklungsrichtung her nicht daneben, aber das Auto muss auch dem Fahrer liegen. Valtteris Longrun war vielversprechend, Lewis' nicht."

Ähnlich sieht das Aufsichtsrat Niki Lauda: "Das Problem morgen ist, Ferrari zu folgen. Sie stehen am richtigen Platz und können noch einfacher gewinnen als in Bahrain." Eine Stallorder werde es dennoch nicht geben, vielmehr neue Spielregeln. Lauda: "Es kann Rennsituationen geben, wo einer der beiden langsamer ist. Dann ist es logisch, dass er den anderen vorlässt."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture Alliance

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