Die besten Bilder aus Spa

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Formel 1: Mercedes-Shootout

— 27.08.2016

Wehrlein-Ocon: 1:0

Pascal Wehrlein hat das erste Qualifying-Duell gegen seinen neuen Teamkollegen Esteban Ocon für sich entschieden. Vor allem in Q1 war der Deutsche stark.

Pascal Wehrlein strahlte über beide Wangen. Nach seiner Glanzleistung im ersten Abschnitt des Qualifyings konnte selbst Startplatz 16 und damit der letzte Rang in Q2 die gute Laune des Manor-Piloten nicht trüben. „Ich bin mega-zufrieden“, resümierte er sein Zeittraining, das nach einer Fabelzeit in Q1 auch in der Nähe der Top-10 hätte enden können. „Aber wir hatten am Ende keine Reifen mehr übrig“, verrät der Schwabe. „Deshalb musste ich mit gebrauchten Supersofts meine Zeit fahren. Mehr war da einfach nicht drin.“
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Pascal Wehrlein wusste im Qualifying zu überzeugen

Wichtiger war dann auch der Sieg im teaminternen Duell gegen den zweiten Mercedes-Junior Esteban Ocon, den Wehrlein in Q1 mit einer halben Sekunde Vorsprung deklassierte. „Unter Druck werde ich meistens besser“, erklärte der Deutsche seine Steigerung am ersten Wochenende mit dem neuen Teamkollegen. „Am Ende muss man sich mit Fahrern messen, die hohes Ansehen genießen – so wie Esteban. Da kann auch ich nur von profitieren, wenn ich ihn schlage. Und das habe ich gestern und heute gemacht. Ich denke also, ich habe die richtige Antwort gegeben.“

Nicht nur das: Wehrlein hatte sogar noch aufmunternde Worte übrig für seinen ehemaligen Beifahrer Rio Haryanto: „Auch er war nicht so schlecht, insbesondere auf einer Runde war er sehr schnell und wurde immer unterschätzt.“

Esteban Ocon kassierte in Spa die erste Niederlage

Der geschlagene Ocon gab dagegen offen zu, dass er von Platz 18 „ein bisschen enttäuscht“ ist. „Auf Soft-Reifen war ich heute früh noch schnell, aber ich konnte den Speed auf den Supersoft nicht umsetzen. Immerhin habe ich zwölf Rennen weniger Erfahrung als mein Teamkollege“, versuchte sich der Franzose – ebenfalls als Junior in Diensten von Mercedes – zu rechtfertigen.

Trotz allem: Im Rennen will er mehr als nur ankommen. Ocon selbstbewusst: „Das ist ein Ziel für Verlierer. Wir sind superschnell auf den Geraden, ich hoffe, dass ich mich weiter nach vorne kämpfen kann.“ Das gleiche Ziel hat Teamkollege Wehrlein: „Mein Ziel ist es ein paar Fahrer vor mir zu überholen.“ Allein: Von hinten kommen auch Hamilton und Alonso. Das Rennen dürfte spannend werden – für beide Manor!

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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