Formel 1: Die besten Bilder aus China

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Formel 1: Mercedes vs. Ferrari

— 09.04.2017

Hamilton kündigte Vettel Sieg an

Lewis Hamilton verrät, dass er Sebastian Vettel seinen China-Sieg angekündigt hat. Toto Wolff glaubt 2017 an ein Ping-Pong-Spiel zwischen Rot und Silber.

Die Umarmung wirkte herzlich, die gegenseitige Gratulation ehrlich: Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sahen fast aus wie zwei gute Freude als sie am Sonntag im Parc Fermé nach dem China GP aus ihren Boliden kletterten. Kein Vergleich zu der Eiszeit, die in den vergangenen Jahren bei den Titelkämpfen zwischen Nico Rosberg und Hamilton herrschte. 
So lief das Rennen in China: Hamilton siegt vor Vettel

Sieht so ein knallharter WM-Fight aus?

„Es gibt keine Bromance (echte Freundschaft unter Männern; d. Red.). Mir fehlt das richtige Wort, aber wir haben einen höchst respektvollen Wettbewerb“, rückte Hamilton nach seinem Sieg in China das vermeintlich fröhliche Miteinander mit dem Ferrari-Star ins rechte Licht. Nach zwei Rennen liegen der Mercedes-Pilot und Vettel gleichauf an der Spitze der WM-Wertung, beide haben je einen Sieg und einen zweiten Platz. „Ich freue mich auf noch viel mehr Duelle mit ihm“, sagte Hamilton.

Dann verriet er: „In den Stunden nach Melbourne habe ich auf einmal so einen brennenden Schmerz der Niederlage gefühlt. Ich habe Sebastian dann gesagt, dass ich beim nächsten Mal wieder gegen ihn zurückschlagen werde. Und heute habe ich ihm auf dem Podium dann gesagt: 'Ich hab's dir ja gesagt!'“ Hamilton weiter: „Das Rennen zwischen uns ist so real und aufregend für mich persönlich. Auch heute musste ich am Ende noch einmal richtig Gas geben. Die letzten zwanzig Runden haben wir quasi immer Zeiten ausgetauscht, uns gegenseitig gepusht und unterboten.“

Ferrari und Mercedes: Top-Anwärter auf den Titel 2017

Ein schöner Anlass für Hamilton, erneut gegen Nico Rosberg zu sticheln: „Das wird einer der engsten Titelkämpfe, wenn nicht der engste, an dem ich je teilgenommen habe.“ Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene nahm das Kompliment stellvertretend für Vettel dankend an: „Das Schöne an dieser WM ist, dass es dieses Jahr so knapp zugeht. Mit unserem Auto ist es uns endlich möglich, mit Mercedes zu kämpfen. Das ist die gute Nachricht.“

Auch wenn Ferrari den erfolgsverwöhnten Silberpfeilen das Leben nun deutlich schwerer macht - selbst bei Mercedes ist man froh über die zurückgewonnene Spannung in der Formel 1. „Wir sind alle Racer. So wie es jetzt ist, sollte es sein. Ich erwarte diese Saison eine Art Ping-Pong-Spiel. Mal gewinnt der eine, mal der andere“, erklärte Toto Wolff. „Es ist eine neue Ära. Und wir müssen uns daran gewöhnen, dass es enger zugeht. Damit ist verbunden, dass man auch mal ein Rennen verliert. Aber wir können uns freuen, dass es ein harter Kampf wird. Einfaches Gewinnen ist zwar entspannter, aber eben nicht im Sinne des Sports“, so der Österreicher.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images / Picture-Alliance

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