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Formel 1: Mercedes vs. Red Bull

— 09.06.2016

Mercedes mit Flügel-Feuerwerk

Mercedes rüstet im Kampf gegen Red Bull auf. Doch die Österreicher halten
dem Entwicklungstempo Schritt. Beide Teams in Montreal mit neuen Flügeln.

Mercedes versucht alles, den Vorsprung auf Red Bull zu halten. In Montreal zündet das Team aus Brackley deshalb ein Flügel-Feuerwerk. Neue Mini-Flaps am Frontflügel, modifizierte seitliche Luftleitbleche, die in vier Teile getrennt sind, und ein neuer Monkey-Seat über dem Auspuff sind nur die offensichtlichen Neuerungen am Silberpfeil. Selbst eine gezackte Mini-Winschutzscheibe ziert ab sofort den Mercedes. Unter der Haube soll sich ein verbesserter Antrieb befinden, damit die Zuverlässigkeitsprobleme der ersten vier Rennen endgültig gehoben sind.

Im Kampf um die Spitze ist Detailarbeit angesagt

"Ich habe es schon oft gesagt, aber wir haben in der Weltmeisterschaft keinen Spielraum", erklärt Teamchef Toto Wolff den Rüstungswettlauf seiner Truppe. "Es ist ein kontinuierlicher Kampf, in dem der Druck stetig steigt." Der Kampf bezieht sich insbesondere auf Red Bull. Das Team um WM-Kandidat
Daniel Ricciardo zeigte am Donnerstag in der Boxengasse bereits einen neuen Heckflügel. F1-Technikchef Jo Bauer bestätigte AUTO BILD MOTORSPORT zudem, dass Red Bull den Crashtest mit einer neuen, 1,5 Zentimeter kürzeren Nase bestanden hat. Dadurch sind auch die Österreicher bei 85 Zentimetern Minimallänge angekommen.

"Dieses Rennen wird über den weiteren Saisonverlauf entscheiden", glaubt Ricciardo, der derzeit nur 40 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Nico Rosberg hat. "Wenn wir hier wettbewerbsfähig sind, können wir überall kämpfen. Wenn ich Russland nicht mit einem Nuller abgeschlossen und in China keinen Reifenschaden gehabt hätte, wäre ich jetzt sogar vorne dran."



Der Australier hat den verschenkten Sieg in Monaco endgültig abgehakt. Ricciardo: "Ich habe mir ein paar Tage gegönnt, um abzukühlen." Bei einem anschließenden Telefonat mit Teamchef Christian Horner, habe der "sich nochmals bei mir entschuldigt und erklärt, wie es zu dem Kuddelmuddel kommen konnte."

Auch beim Heck haben die Silberpfeile nachgebessert

Red Bull hat Konsequenzen gezogen aus den fehlenden Pneus beim zweiten Boxenstopp des WM-Dritten. Ein neues Strategieprogramm, neue Kommunikationswege, neue "Parameter für die Phase vor und während des Stopps. Damit sicher ist, dass die Reifen bereit stehen", verrät Ricciardo. Sollte es am Wochenende regnen, könnte das genauso wichtig werden wie in Monaco. Ricciardo jedenfalls hat dann noch eine Rechnung offen.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Twitter

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