Nico Rosberg

Formel 1: MercedesGP

— 14.12.2009

Rosberg hat Bock auf Schumi

Nico Rosberg steht bereits als Mercedes-Pilot für die Saison 2010 fest. Ob Schumacher kommt oder nicht, das ist unklar. Sicher ist allerdings: Rosberg will nicht hinter, sondern neben Schumi stehen.

Während der Hype um ein mögliches Comeback von Michael Schumacher nicht nachlässt, bereitet sich der bereits fest stehende Mercedes-Pilot Nico Rosberg zu Hause in Monaco auf die neue Saison vor. "Klar bin ich ungeduldig endlich wieder zu fahren", sagte der 24-Jährige in einem Interview der französischen Sportzeitung L'Equipe. "Ich freue mich riesig auf mein neues Auto, das ich im Februar das erste Mal fahren werde. Ich liebe es, ein Formel-1-Auto zu entwickeln und mich auf eine neue Saison vorzubereiten."

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"Schumi" wäre für Nico Rosberg ein willkommener Teamkollege.

Die Diskussion ums Schumi-Comeback gibt Rosbergs Saisonvorbereitung nun eine ganz besondere Note. "Nico Rosberg gerne die Nummer zwei hinter Schumi", titelte eine große deutsche Sonntagszeitung. Doch das will Rosberg so nicht stehen lassen. Auf Nachfrage von AUTO BILD MOTORSPORT sagte er: "Michael würde mir als Teamkollege sehr gefallen. Er ist der erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten. Deshalb wäre es eine riesige Herausforderung, mich mit ihm zu messen – aber nicht hinter, sondern neben ihm. Ich bin bestimmt kein Nummer-zwei-Pilot."

Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg ganz privat

Rosberg trainiert bereits hart für seinen Einsatz im Mercedes.

Im Gegenteil: Der Blondschopf will mit Mercedes endlich gewinnen. "Ich bin hungrig nach Siegen. Ich habe meine vier Jahre bei Williams wirklich genossen, habe dort viel gelernt. Aber ich brauchte eine neue Motivation. Deshalb habe ich bei Mercedes unterschrieben." Und die wäre? "Endlich um Siege kämpfen", betont Rosberg. "Da habe ich Lust drauf und das brauche ich." Deshalb hat sich der Wahl-Monegasse schon mal mit seinem neuen Team bekannt gemacht. "Ich war vor kurzem in der Fabrik in Brackley. Bei Williams kannte ich alles und jeden. Aber auch bei Mercedes und Brawn kenne ich mich schon gut aus. Ich fühle mich dort mittlerweile richtig wohl." Und weiter: "Ich mag die Stimmung, die im Winter in der Fabrik herrscht. Außerdem war ich neugierig auf das Siegerauto von 2009. In einigen technischen Sitzungen wurde mir erklärt, was es so schnell gemacht hat. Was genau das ist, verrate ich natürlich nicht. Nur soviel: In der Formel 1 geht heutzutage alles über die Aerodynamik. Und die hat bei Brawn-Mercedes perfekt funktioniert."

120 Kilometer pro Tag

Sich selbst hat Rosberg nur eine Woche Urlaub gegönnt. "Ich bereite mich derzeit intensiv auf die neue Saison vor, war zuletzt zum Beispiel eine Woche Radfahren auf Mallorca. Das ist meine neue Leidenschaft. Durchschnittlich bin ich dort 120 Kilometer pro Tag gefahren." Und auch mit seinem möglichen Teamkollegen hat er sich schon getroffen. "Vor zwei Wochen bin ich in Italien Kart gefahren, wo ich auch Michael Schumacher und Gerhard Berger begegnet bin." Im neuen Jahr geht die Arbeit gleich weiter. "Im Januar werde ich dann wieder mehr Zeit in England bei Brawn und in Stuttgart verbringen. Denn da erwartet mich ein Mercedes C63 AMG als Dienstwagen", witzelt Rosberg. "Ein kleiner Scherz. Aber auch dort (in Stuttgart; d. Red.) möchte ich die Leute kennen lernen. Immerhin ist auch das meine Mannschaft."

Autor: Bianca Garloff

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