Michael und Mick Schumacher im Siegerposen-Vergleich

Formel 1: Mick Schumacher

— 14.01.2017

Ferrari will Schumi-Sohn

Mick Schumacher wird schon jetzt heiß gehandelt. Nach Mercedes bekundet jetzt auch Ferrari offensiv Interesse am Weltmeister-Sprössling.

So deutlich wie Ferrari-Nachwuchsscout Massimo Rivola hat es noch keiner auf den Punkt gebracht: Ferrari rollt Mick Schumacher, dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher den roten Teppich aus. Gegenüber der Gazzetta dello Sport sagt er: „Derzeit ist er weder im Mercedes- noch im Red-Bull-Programm. Wenn er in die Ferrari-Akademie einsteigt, wird er einen roten Teppich vorfinden.“

Mit Enzo Fittipaldi hat Ferrari im Winter einen weiteren Weltmeister-Sprössling ins Nachwuchsprogramm aufgenommen. Er ist der Enkel von Emerson Fittipaldi, der 1972 und 1974 Champion wurde, aber nie für Ferrari an den Start ging. Auch Giulio Alesi, der Sohn von Jean Alesi (1995 mit Ferrari Sieger des Kanada-GP) ist Ferrari-Junior. Michael Schumacher holte fünf seiner sieben WM-Titel für Ferrari.

Massimo Rivola betreut das Ferrari-Juniorenprogramm

Sohnemann Mick Schumacher beendete 2016 die deutsche und italienische Formel 4 als Vizemeister. 2017 steigt er mit dem Topteam Prema Power in die Formel-3-Europameisterschaft auf. Rivola schwärmt von Schumi Junior: „Er ist sehr wohlerzogen und nicht künstlich. Kompliment an seine Eltern, die ihn so erzogen haben. In seinem Alter muss er bereits einem riesigen Mediendruck standhalten, doch er kann damit bestens umgehen.“ Im Dezember bekundete auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff Interesse an Mick Schumacher. Wolff: „Wenn er sich in der Formel 3 gut schlägt, werden viele Teams davon Notiz nehmen und eines davon wird Mercedes sein.“

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller / Picture-alliance

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