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Formel 1: Nach Bottas' „Frühstart“

— 13.07.2017

Vettel fordert Regeländerung

Sebastian Vettel bleibt dabei: Der Start von Valtteri Bottas in Österreich war für ihn ein Frühstart. Hier erklärt er warum und fordert eine Regelanpassung.

Sebastian Vettel bleibt dabei: Der Deutsche sprach auch am Donnerstag in Silverstone konsequent von einem „Frühstart“ von Valtteri Bottas zuletzt in Spielberg. Nachdem der Finne selbst eingeräumt hatte, beim Start viel riskiert zu haben (mehr dazu lesen Sie hier), legte Vettel nach: „Ich will kein Besserwisser sein. Aber es war ein Frühstart, denn so schnell wie er kann man nicht reagieren. In diesem Sinne hatte er großes Glück, weil es ein Risiko war, das man nicht kalkulieren kann. Zu meiner Verteidigung kann ich also sagen: ich hatte ja Recht.“

Der Bottas-Start in Spielberg ist weiter ein Reizpunkt

Die FIA sah das bekanntermaßen anders - und ließ Bottas straffrei davonkommen. Für Vettel besteht daher weiter Klärungsbedarf. „Die Regel ist klar. Aber vielleicht muss die Regel überdacht werden“, sagte der Deutsche in Bezug auf den Toleranzspielraum für kleinere Bewegungen, der den Fahrern eingeräumt wird.

Dass deswegen nun auf einmal alle Fahrer Frühstarts riskieren, glaubt Vettel aber nicht. „Es macht keinen Sinn, das zu riskieren, was Valtteri riskiert hat. Und er würde es auch sicher nicht noch einmal so machen. Denn man kann es nicht antizipieren, weil es in den Händen von jemandem anderen liegt“, zeigte sich Vettel über die Richtigstellungen einiger Reporter amüsiert, dass es laut Regelwerk kein Frühstart gewesen sei, weil sich das Auto zwar bewegt, aber nicht fortbewegt habe.

Vettel: „So wie es sich aus dem Auto heraus angefühlt hat und dann später auch herausgestellt hat, hat er einen Frühstart hingelegt. Er ist damit durchgekommen, weil die Regelauslegung so ist.“ Der Heppenheimer verriet: „Wir haben es uns bei Ferrari auch angeschaut und er hat sich davor bewegt. Selbst wenn du dich nur zeitgleich zur Ampel bewegen würdest, ginge es nicht, weil der menschliche Körper eine Reaktionszeit hat, die mehr ist als 0,0 Sekunden beträgt. Man sollte sich die Regel also nochmal anschauen“, forderte Vettel.

Sebastian Vettel am Donnerstag in Silverstone

Dass Bottas nach dem Sieg in Spielberg nun wieder im Titelrennen mitmischt, überrascht Vettel indes nicht. „Obwohl er neu im Team ist, macht er bisher einen sehr guten Job und keine großen Fehler.“ Beunruhigt ist der Ferrari-Star durch die wachsende Konkurrenz aber nicht. „Es ist eng und je enger es an der Spitze zugeht, desto besser für alle Zuschauer. Natürlich wären wir gerne vorne, aber man kann es sich nicht raussuchen“, so Vettel.

Für das Silverstone-Wochenende ist der Deutsche dennoch zuversichtlich. „Wir haben hier ein paar Kleinigkeiten mitgebracht und auch einen neuen Motor. Das ist aber nichts, was einen zu großen Unterschied macht und es war auch schon länger geplant“, erklärte Vettel. „Allgemein ist die gute Nachricht für uns, dass unser Auto überall gut funktioniert, vor allem im Rennen. An der Performance im Quali müssen wir noch bisschen arbeiten, um unsere Chancen am Sonntag zu erhöhen.“ In Silverstone rechnet sich Vettel aber besonders gute Karten aus: „Die Strecke mit den schnellen Kurve sollte uns entgegenkommen.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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