Formel-1-Test - Barcelona: Tag 3

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Formel 1: Neue Autos für 2017

— 24.02.2016

Schwerer, schneller, spektakulärer

Die F1-Kommission hat zumindest einen ersten Teil der technischen Regularien für 2017 beschlossen. Die Autos werden rund drei Sekunden schneller.

Die neuen Formel-1-Autos für die anbrechende Saison sind erst wenige Tage alt, da diskutieren die Teams bereits eifrig über die Rennwagen der Saison 2017. Ziel: Eine spektakulärere, spannendere und schnellere Formel 1. Für die Ausarbeitung der endgültigen sportlichen und technischen Regularien wurde die Frist bis 30. April verlängert. Am 4. März soll der Weltrat des Automobilweltverbandes FIA aber folgende Rahmendaten der Fahrzeuge 2017 absegnen.
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Zurück in die Zukunft: Die F1-Autos sollen wieder so breit werden, wie sie es bis ins Jahr 1997 waren

Die Autos werden wie bis 1997 wieder zwei Meter breit und damit 20 Zentimeter breiter als aktuell. Auch das Chassis und der Heckflügel wachsen um 20 Zentimeter in die Breite, der Frontflügel noch um 15 Zentimeter. Darüber hinaus wird auch der Diffusor größer: Er steigt um fünf Zentimeter weiter an, beginnt schon 17,5 Zentimeter weiter vorne und ist außerdem fünf Zentimeter breiter.  So soll mehr Abtrieb generiert werden, was die Rundenzeiten um bis zu drei Sekunden drücken soll.

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Um das Überholen nicht zu sehr zu erschweren, wird der Antriebsgewinn vor allem durch den Unterboden generiert. Die Frontflügel-Endplatten werden dagegen vereinfacht. Seitleich des Cockpits sind wieder größere so genannte Bargeboards, also Zusatzflügel, erlaubt.

Neue Pneus: Die F1-Reifen werden wieder größer

Endlich wird auch zur Realität, was sich viele Formel-1-Fans schon seit Jahren wünschen: Fettere Reifen! Hinten kommen 2017 Walzen mit 40,5 Zentimeter Breite zum Einsatz (acht Zentimeter mehr), vorne Reifen mit 30,5 Zentimeter statt 24,5 Zentimeter Breite.

Das Mindestgewicht wird um 20 Kilogramm auf 722 Kilo erhöht. De facto sind es sogar noch einmal rund fünf Kilo mehr: Aktuell zählen die Reifen zum Mindestgewicht dazu, 2017 kommt das Gewicht der Reifen noch oben drauf.
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Zum Schutz der Fahrer vor herumfliegenden Teilen wird schließlich ein Bügel namens Halo-Ring ans Cockpit gebaut. Andere Formen wie die geschlossene Kanzel werden weiterhin von der FIA erprobt.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: ABMS / Picture-Alliance

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