Formel 1

Formel 1: Virtuelle 2017er Autos in Action

Formel 1: Neue Bosse sprechen

— 25.01.2017

Hoffnung für deutsche Grand Prixs

Führunswechsel in der Formel 1. Die neuen Formel-1-Bosse Ross Brawn und Chase Carey verraten, wie sie in der Königsklasse modernisieren wollen.
 

Die Formel 1 soll wieder sexy werden! Das haben die beiden neuen Formel-1-Bosse, Chase Carey (Geschäftsführer) und Ross Brawn (Sportchef) gestern gegenüber den britischen TV-Sendern Sky und BBC erklärt. ABMS fasst die Aussagen der beiden zusammen. Besonders wichtig: Beide Bosse betonen die Wichtigkeit der europäischen und deutschen Rennstrecken.

Chase Carey:

"Die Formel 1 muss so spannend und energiegeladen sein wie möglich. Es ist ein toller Sport. Es gibt Fahrer, die ikonische Stars sind, und Autos, die Kraft und moderne Technologie verbinden. Aber wir müssen die Formel 1 auf der Strecke weiter verbessern."
Darum wird die Formel 1 wieder zur Könisgklasse: Ein Kommentar von F1-Reporter Ralf Bach

"Bernie hat die Formel 1 als One-Man-Show geführt. Das ist keine Kritik, sondern die Realität.“

Carey: "Der Sport braucht eine neue Perspektive."

„Wir müssen wieder „ja" sagen, nicht immer nur „nein“. Der Sport braucht eine neue Perspektive."

"Wir wollen sicherstellen, dass wir alles Mögliche für das Geschehen auf der Strecke unternehmen und so viel Spannung reinbringen wie möglich. Der Sport ist schon heute toll. Die Piloten sind Ikonen, die Autos kombinieren Leistung mit Technologie, die Marke hat auf der ganzen Welt Fans.“

"Die Wiege des Sports ist Westeuropa.“

Ross Brawn

"Viele der neuen Strecken sind spannend und bringen der Formel 1 ihre eigene Note. Es gibt sie aber, weil sie Teil einer Show sein wollen, die Monaco, Silverstone, Monza, Hockenheim und den Nürburgring umfasst.“

„Die Formel 1 muss wieder einfacher werden. Selbst ich habe teilweise nicht mehr verstanden, was da passiert ist."

"Wir brauchen Lösungen, mit denen kleine Teams auf eigenen Füßen stehen und die Etablierten angreifen können. Im Moment ist die Herausforderung finanziell und technisch für sie zu groß. Es braucht eine gesündere Formel 1 - von ganz oben bis nach ganz unten. Auf der Strecke und im Geschäftsleben. Im Moment können zwei, maximal drei Teams gewinnen. Das müssen mehr werden.“ „Oft hatten vorschnell beschlossene Veränderungen in der Vergangenheit nicht den gewünschten Effekt. Das wollen wir in Zukunft versuchen zu verhindern.“

"Ich habe viele Ideen. Gemeinsam mit den Teams und der FIA wollen wir einen Drei- bis-Fünfjahresplan entwickeln, um den Sport zu verbessern und die Interaktion mit den Fans.“

„Wir müssen sicherstellen, dass wir keine künstlichen Lösungen einführen. DRS ist zu künstlich, die Formel 1 muss wieder purer Sport werden.“

So könnte die Formel 1 2017 aussehen:

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"Die Hersteller haben viel Geld in den Antrieb gesteckt, also können wir die nicht einfach abschaffen. Aber wir brauchen großartige Rennmotoren, die jeder bewundert und genießt."

„Wir müssen ein System der Nachwuchsförderung aufbauen, dass junge Fahrer in die Formel 1 bringt, einfach nur weil sie es verdient haben. Mit schwebt ein System vor, wonach die Sieger der GP2 oder Formel 2 automatisch zu kleineren Teams in die Formel 1 befördert werden."


Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance / Montage

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