Formel 1: Die besten Bilder aus Australien

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Formel 1: Neuer F1-Film

— 29.03.2017

Amazon dreht McLaren-Dokumentation

Formel 1 Live-Ticker aktuell: Die News aus der Königsklasse der Autorennen. NEU: Amazon dreht McLaren-Dokumentation.

+++ Amazon dreht McLaren-Dokumentation: Der Internetkonzern Amazon veröffentlicht im Herbst 2017 eine Dokumentation über McLaren. Diese handelt unter anderem von der Entwicklung des aktuellen Formel-1-Autos MCL32. Zudem gibt die einen Einblick in die Arbeit der Fahrer. McLaren-Teamchef Zak Brown: „Diese Dokumentation wird einen nie da gewesenen, intimsten und ehrlichsten Zugang zu einem modernen Formel-1-Team bieten.“


+++ Die Formel 1 im Umbruch: Gerade erst hat Liberty Media die Königsklasse von der Investmentgesellschaft CVC übernommen. Die neuen Eigentümer wollen die Formel 1 wieder spannender machen – und sind offen für neue Ideen und Veränderungen. Regelmacher und Regelhüter bleibt zwar der Automobilweltverband FIA. Deren Präsident Jean Todt sprach heute in Melbourne vor einer kleinen Gruppe von Journalisten über seine eigene Agenda.

"Es ist essenziell, dass mehr Teams siegfähig sind“, betonte der Franzose gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT. „Ferrari hat die Regeländerung genutzt und einen guten Schritt nach vorn gemacht, das ist beeindruckend. Mercedes ist immer noch stark. Für mich bestand auch nie ein Zweifel daran, dass der zweite Fahrer konkurrenzfähig sein würde. Aber: Ich bin besorgt, dass der Abstand zwischen dem ersten und siebten mit zwei Sekunden zu groß ist. Ich träume davon, die ersten zehn Autos in acht Zehntelsekunden zu haben. Die Diskrepanz zwischen großen und kleinen Budgets ist zu groß. Das Spielfeld sollte enger sein."
Todt vergleicht mir seiner eigenen Zeit als Ferrari-Teamchef in der Formel 1. "Es kann nicht sein, dass großartige Fahrer keine Chance haben zu siegen. Als Michael (Schumacher) 1996 zu Ferrari kam, gewann er nur drei Rennen – als amtierender Weltmeister. Und das lag nicht daran, dass er nicht motiviert war, sondern weil sein Auto nicht gut genug war. So etwas müssen wir verhindern. Wie brauchen große Champions, die wollen die Fans sehen. Deshalb sind autonom fahrende Autos auch nichts für den Motorsport. Auf der Straße ist das eine großartige Entwicklung, auf der Rennstrecke müssen die Piloten in der Lage sein allein mit ihrem Können zu beeindrucken, ein Auto am Limit zu bewegen."

Jean Todt fordert eine günstigere Formel 1

Todt fordert deshalb: runter mit den Kosten, rauf mit den Preisgeldern – zumindest für die kleineren Teams. "Formel 1 ist die Spitze des Motorsports, aber sie ist zu teuer. Im Moment haben wir nur zehn Teams, obwohl zwölf teilnehmen könnten. Das können wir nur ändern, wenn wir die Preisgelder gerechter verteilen – was die FIA aber nicht machen kann.“ Sein Rezept: "Wir müssen schauen, wie wir den Sport erschwinglicher machen können. Die Autos sind zu teuer, kompliziert, zu zuverlässig und haben zu viel High-Tech. Formel 1 braucht Action, Emotion – die verlieren wir aber, wenn in den ersten 20 Minuten des ersten Trainings beim Saisonstart keiner fährt, weil alles in den Hochleistungslabors der Werke perfekt vorbereitet ist. Wir dürfen nicht zurückkehren zu den Antrieben von vor zehn Jahren, aber wir müssen die Antriebe weniger kompliziert und billiger machen.“

Die Formel 1 muss wieder weniger perfekt werden, findet auch die FIA-Präsident. "Nach den Tests in Barcelona war ich erstaunt, wie zuverlässig die Autos sind. Die sind für mich zu zuverlässig. Ich erinnere nur an letztes Jahr. Nico Rosberg ist wegen keines einzigen technischen Defekts ausgeschieden und es wurde viel Tamtam um den Motor von Lewis Hamilton gemacht, der in Malaysia platzte.“

Aber: Die Königsklasse darf nicht von heute auf morgen umgekrempelt werden. Weitere Regeländerungen müssen sorgfältig geplant sein. Todt: "Wir dürfen keine Schnellschüsse machen, sondern müssen vorausschauend die Zukunft planen. Wie soll die Formel 1 in fünf Jahren aussehen? Wenn wir das jetzt planen, dann können sich die Teams besser drauf einstellen."
+++ Die besten Bilder aus Melbourne: HIER

+++ Kolumne: Unser F1-Reporter Ralf Bach berichtet von seinen Erlebnissen aus dem Fahrerlager von Australien: HIER

+++ Verrückte Statistiken zur Formel-1-Saison 2017: Alle Infos

+++ Formel 1 Weltmeister Jacques Villeneuve analysiert F1-Fahrerfeld: Der kanadische F1-Champion von 1997 hat seine Meinung zu jedem einzelnen Formel-1-Fahrer geäußert. HIER

+++ Ross Brawn im XXL-Interview: Der neue Formel-1-Boss Ross Brawn spricht mit AUTO BILD MOTORSPORT über seine Vision die Königsklasse des Motorsports zu verbessern. Diese Ideen hat Brawn für die Formel 1: Das Interview in voller Länge

+++ Vettels Ferrari heißt Gina: Seit 2008 vergibt Sebastian Vettel seinen Formel-1-Rennwagen Namen. 2008 ging es mit Julie los, 2009 hieß sein Red-Bull-Renault Kate, 2010 Luscious Liz, 2011 Kinky Kylie, 2012 Abbey, 2013 Hungry Heidi, 2014 Suzie, 2015 sein erster Ferrari Eva, 2016 Margherita. Und 2017 tauft er den Ferrari SF70-H Gina. Das ist die Kurzform von Regina, was Königin bedeutet.

+++ Häkkinen bei McLaren: Für viele war es das legendärste Duell aller Zeiten: Michael Schumacher im Ferrari gegen Mika Häkkinen im McLaren-Mercedes. Jetzt kehrt Häkkinen zu McLaren zurück - als Botschafter.

+++ Lowe bei Williams bestätigt: Jetzt ist es offiziell: Ex-Mercedes-Technikchef Paddy Lowe wechselt zu Williams – und kauft sich dort auch Teamanteile.

Mika Häkkinen arbeitet wieder in der Formel 1

+++ Australien-GP in Adelaide?
Eigentlich geht der Vertrag der Formel 1 mit dem Australien-GP noch bis 2023. Doch die Zahlen sind jedes Jahr im roten Bereich. Und jetzt buhlt auch Adelaide um den Grand Prix. Dort wurde von 1985 bis 1995 bereits gefahren. Legendär dabei die Kollision zwischen Michael Schumacher und Damon Hill im Finale 1994, die Schumi den ersten WM-Titel einbrachte.

+++ McLaren zurück zu Mercedes? Wegen der anhaltenden Honda-Blamage erwägt McLaren eine Rückkehr zu Mercedes (Partner von 1995 bis 2014). Eine Anfrage wurde bereits gestellt.
McLaren zurück zu Mercedes? Die Details

+++ Honda und Renault überfordert: Renault und Honda haben sich bei den Formel-1-Wintertestfahrten blamiert. Wir gehen der Frage nach: +++ WM-Legende stirbt: Er war der einzige Weltmeister auf zwei und vier Rädern: John Surtees verstarb kürzlich.
John Surtees: Ein Nachruf

+++ Formel-1-Radstand-Vergleich: Wir haben den Formel-1-Radstand der neuen Autos unter die Lupe genommen. +++ Mercedes entfernt Schumi-Schriftzug: Mercedes hat den Schriftzug #KeepFightingMichael am Cockpitrand des Autos enztfernt.
Schumi-Schriftzug entfernt: Das steckt dahinter

+++ Force India jetzt rosa: Das Force-India-Team bekommt eine rosa Lackierung. Dank eines neuen Hauptsponsors. +++ Infiniti baut Formel-1-Auto für die Straße: Infiniti ist die Luxusmarke von Nissan - und Nissan ist Partner von Renault. Die aktuelle Formel-1-Renault-Hybridtechnik hat Infiniti jetzt für das neue Straßenmodell einfließen lassen: Basierend auf dem Q60 Sportcoupé entsteht das Concept Car Project Black S. Der 3,0-Liter-V6-Twin-Turbo greift auf regenerierer Energie aus Brems- und Wärmeenergie zurück.

Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance / Facebook / Twitter

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