Kimi Räikkönen, Daniel Ricciardo, Jean-Eric Vergne

Formel 1: Neuer Fahrer für Red Bull

— 28.06.2013

Drei Partner für Seb

Red Bull hat drei Fahrer als mögliche Nachfolger für Mark Webber im Visier. Wer wird in der kommenden Saison Vettels neuer Stallgefährte? Hier die Kandidatenliste!

(dpa) Auf der Suche nach dem neuen Teamkollegen für Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat Red Bull seine Kandidatenliste bestätigt. Teamchef Christian Horner nannte heute (28. Juni 2013) in Silverstone Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen und die beiden Toro-Rosso-Piloten Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne als Anwärter auf das Cockpit des am Saisonende scheidenden Mark Webber.

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"Unser Fokus richtet sich hauptsächlich auf diese drei Jungs", sagte Horner dem britischen TV-Sender Sky Sports. Der Australier Webber wird die Formel 1 verlassen und ins Sportwagenprogramm von Porsche wechseln. Als Favorit für seine Nachfolge gilt der Finne Räikkönen, den auch Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz schon ins Spiel gebracht hatte. Räikkönens aktueller Teamchef Eric Boullier sieht einen Wechsel des Weltmeisters von 2007 jedoch nicht als beschlossene Sache. "Red Bull versucht alles, ihn zu bekommen. Aber ich bin nicht sicher, ob es bequem und logisch für Kimi wäre, dorthin zu gehen", sagte der Franzose. Für Räikkönen sei neben einem siegfähigen Auto auch ein entspanntes Umfeld wichtig. "Wenn er überzeugt ist, dass wir unseren Aufwärtstrend fortsetzen und ein Titelanwärter werden, hat er keinen Grund zu wechseln. Das hat er uns bestätigt", sagte Boullier.

Red-Bull-Teamchef Horner ist sauer auf Webber

Red Bull-Teamchef Christian Horner reagierte zunächst verschnupft auf den plötzlichen Abschied Webbers.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat die abrupte Abschiedsankündigung von Stammpilot Mark Webber missfallen. "Eine Stunde Vorwarnung ist ein bisschen wenig", sagte der Brite gestern in Silverstone. Sebastian Vettels australischer Teamkollege Webber habe ihn erst am Morgen telefonisch über seine Entscheidung informiert, verriet Horner. Der 36-Jährige wird nach der Saison die Formel 1 verlassen und ins Sportwagenprogramm von Porsche wechseln. "Die Jungs in der Fabrik waren vermutlich enttäuscht, dass sie das aus dem Internet erfahren haben", sagte Horner. Dennoch respektiere er Webbers Entschluss. "Es ist positiv, dass er so früh seine Entscheidung getroffen hat und sich aus dem Rennen um das Cockpit für das kommende Jahr genommen hat", sagte Horner. So habe der Rennstall genug Zeit, den richtigen Ersatz zu finden.

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