Formel 1: Die besten Bilder aus Russland

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Formel 1: Neuer Red Bull eine Waffe?

— 28.04.2017

Marko: „Vettel wird Weltmeister“

Red Bull sieht in Russland kein Land gegen Ferrari und Mercedes. Neues Auto in Barcelona sorgt für Hoffnung - wenngleich Helmut Marko den Titel abschreibt.

Red-Bull-Chefberater Helmut Marko wurde am Donnerstag 74 Jahre alt. Viel gefeiert wurde aber nicht, er flog schon abends nach Russland. Ein Sieg als Geburtstagsgeschenk wäre zwar schön, aber laut Marko nicht realistisch. Das zeigte auch der Freitag in Sotschi. Mit den Plätzen fünf und sechs reihten sich Max Verstappen und Daniel Ricciardo erwartungsgemäß als dritte Kraft ein - anderthalb Sekunden hinter der Spitze. Den Holländer stoppte in der zweiten Trainingssession zudem ein Problem mit dem Benzindruck.

Red Bulls Berater Helmut Marko mit Max Verstappen

Doch schon beim nächsten Rennen in Barcelona bringt Red Bull ein völlig überarbeitetes Auto, das Ricciardo bereits als „Waffe“ bezeichnet. „Mal sehen“, erklärt Marko, „im Simulator sieht alles sehr vielversprechend aus, aber ein Paket muss seine Tauglichkeit erst mal auf der Strecke beweisen.“

Titelfavorit ist für den Grazer jedenfalls keiner der aktuellen Red-Bull-Piloten, sondern ein ehemaliger. Marko ist sicher: „Sebastian (Vettel; d. Red.) wird Weltmeister. Ferrari hat nach der Reglement-Änderung auf Motorenseite mit Mercedes gleichgezogen. Und Sebastian ist wieder Mr. Perfekt. Er fährt so viel stärker als noch im letzten Jahr. Das geht im Einklang mit seiner Stimmung: Er ist voll motiviert und locker drauf.“

Ungeduldig: Ricciardo dauert es bei Renault zu lange

Über die Aussagen von Force-India-Pilot Sergio Perez kann der Doktor nur müde lächeln. Der Mexikaner hat gesagt, dass sein Mercedes-Motor keinen Vorteil mehr hätte. Perez: „Ferrari und Renault haben gleich gezogen.“ Marko belustigt: „Das hat er doch nur gesagt, weil Renault-Werkspilot Nico Hülkenberg in Bahrain schneller war als er.“ Danach gab es Gerüchte, dass Hülkenbergs Renault-Motor stärker sei als alle anderen Triebwerke der Franzosen - einschließlich der beiden Renault-Motoren von Red Bull. Marko: „Diese Spekulationen sind nicht von der Hand zu weisen!“

Auch Daniel Ricciardo ist aktuell nicht so gut auf Renault zu sprechen. Während Red Bull in Spanien das neue Chassis bringt, dauert dem Australier die Weiterentwicklung auf Motorenseite zu lange. „Wir konnten zwar seit Australien ungefähr ein Zehntel rausquetschen, aber das ist zu wenig. Ein richtiges Upgrade gab es noch nicht“, verriet Ricciardo in Russland. Vor dem Kanada GP Mitte Juni ist damit auch nicht zu rechnen.

Autoren: Ralf Bach,

Fotos: Picture-Alliance

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