Formel 1

Formel 1: Neuer Red-Bull-Junior

— 18.01.2017

Red Bull verpflichtet Skandal-Fahrer!

Red Bull fördert 2017 im Nachwuchsprogramm fünf Piloten. Neu ist auch Daniel Ticktum, der wegen einer irren Aktion für zwei Jahre gesperrt gewesen wäre.

Max Verstappen kämpft ganz unerschrocken mit harten Bandagen und sorgt damit für Diskussionen unter Fans, Medien und Fahrerkollegen. Doch gegenüber dem neuen Red-Bull-Junior Daniel Ticktum ist der Niederländer ein Waisenknabe. Der Red-Bull-Neuzugang ist ein echter Skandal-Fahrer! Rückblende: Silverstone 2015, Lauf zur britischen Formel 4. Während einer Safety-Car-Phase dreht Daniel Ticktum durch. Er überholt zehn Gegner, schließt auf seinen Meisterschaftsrivalen Ricky Collard (heute BMW-Junior) auf und schießt ihn ab. Bei dieser Aktion fuhr er an 13 gelben Flaggen, vier doppelt geschwenkten gelben Flaggen, zwei weißen Flaggen und 15 Safety-Car-Schildern vorbei.

Dan Ticktum hat sich bisher nicht mit Ruhm bekleckert

Der britische Motorsportverband MSA stufte diesen Vorfall als „verstörend und gefährlich“ ein und sperrte den damals 16-Jährigen für zwei Jahre. Seit Ende 2016 fährt er auf Bewährung, bestritt wieder erste Rennen in der Formel-3-Europameisterschaft. 2017 wird er nun Red-Bull-Junior und wird für das Arden-Team im Formel-Renault-Eurocup an den Start gehen.

Er selbst sagt: „Einige Leute kennen meine Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe. Aber ich habe meine Einstellung massiv verändert und kann es nicht erwarten, dies auch allen zu zeigen.“

Neben Ticktum ist auch Neil Verhagen aus Amerika neu im Red-Bull-Nachwuchsprogramm. Er gewann 2016 die amerikanische Formel-1600 und fährt als Teamkollege von Richard Verschoor, einem weiteren Red-Bull-Zögling, im Formel-Renault-Eurocup für MP Motorsport.

GP2-Meister Pierre Gasly bleibt ebenfalls im Kader und wechselt in die japanische Super Formula. Niko Kari steigt von der Formel-3-EM mit Red-Bull-Unterstützung in die GP3 auf. Dort steht er bei Arden unter Vertrag, dem Rennteam von Gary Horner, Vater von Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: LAT / Picture-Alliance

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