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Formel 1: Nico Hülkenberg gefordert

— 27.10.2017

Sainz macht „Hulk“ Beine

Nico Hülkenberg hat mit Carlos Sainz plötzlich starke Konkurrenz im Team. Der Deutsche bleibt aber entspannt - genauso wie bei einem Knöllchen in Austin.

Es ist das erste Mal in diesem Jahr, dass Nico Hülkenberg so richtig gefordert wird. Nach dem USA GP in Austin hatte er auf dem Rückweg von einem Tagesausflug mit seinen Mechanikern vergessen zu blinken - und wurde prompt von der US-Polizeit gestoppt. „Zum Glück haben die Jungs Spaß verstanden und sogar ein Foto mitgemacht.“ Hülkenberg kurz vor der Verhaftung (s. rechts) war anschließend auf seinem Instagram-Direct-Account zu sehen.

Bei Hülkenberg klickten zum Spaß die Handschellen

Doch viel ausschlaggebender ist eine neue Herausforderung im Team. Seit Austin ersetzt Carlos Sainz (Ex-Toro-Rosso) Jolyon Palmer als Teamkollege an Hülkenbergs Seite - und der Spanier wurde auf Anhieb Siebter, während Hülkenberg mit Motorproblemen früh ausfiel. Sainz warnt seinen neuen Stallgefährten indirekt: „Natürlich bekam ich für meinen Auftritt in Austin viel Lob. Vor allem von anderen Fahrern und Ex-Piloten. Ich war aber erst bei 90 Prozent.“

Der Deutsche sieht den neuen Gegner im eigenen Team locker: „Er ist definitiv schnell und arbeitet hart. Das ist gut für das gesamte Team. Denn es gibt nun einen weiteren Fahrer, der Input für die Entwicklung liefert. Das bringt uns voran. Und es sollte in guten Ergebnissen und Punkten münden.“

Mit Carlos Sainz hat Hülkenberg einen starken Gegner

Ziel des neuen Traumduos: Platz fünf in der Konstrukteurs-WM. Den hat mit 20 Punkten Vorsprung derzeit Williams inne, auch Toro Rosso liegt noch dazwischen - ausgerechnet Sainz' ehemaliges Team, von dessen Wissen man jetzt bei Renault profitieren will.
 
Sainz: „Ich habe fast drei Jahre Erfahrung mit einem anderen Team. Und ich kann diese Erfahrung auch in dieses Team einbringen. Das wird auch sehr gut angenommen. Wir haben eine sehr offene Beziehung zueinander und können uns da gegenseitig helfen.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Hülkenberg Instagram, Hersteller, formula1.com

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