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Formel 1: Nico Rosberg im Interview

— 21.06.2015

Einer der leichteren Tage

Nico Rosberg liegt der Red Bull Ring: Wie schon im Vorjahr gewann der Mercedes-Star auch 2015 den Österreich GP. Der Spielberg-Sieger im Interview.

Herr Rosberg, was bedeutet dieser zweite Sieg nacheinander in Spielberg für Sie?

Nico Rosberg: Es ist ein sensationelles Gefühl, hier wieder zu gewinnen. Für mich ist es heute total super gelaufen, ich war vom Start weg besser unterwegs als Lewis. Das war ein großer Tag für mich. Ich habe immer gepusht. Einfach cool!
Rennbericht zum Österreich GP: Rosberg siegt erneut in Spielberg

Ihr Teamkollege Lewis Hamilton stand auf der Pole Position. Trotzdem hatten Sie in Kurve eins die Nase vorne...

Zieldurchfahrt: Nico Rosberg war am Sonntag in Spielberg eine Klasse für sich und ließ sich feiern

Mein Start war wirklich klasse. Das war heute der Schlüssel zu diesem Rennen. Dabei kommt es immer auch auf meinen Ingenieur an, der die Einstellung der Kupplung macht. Danach ist es wichtig, mit Gefühl die Beschleunigung hinzukriegen. Beides hat heute perfekt geklappt. Aber auch nach dem Start konnte ich mich in den ersten drei Kurven gut verteidigen und dann schnell eine Lücke nach hinten herausfahren. Der Abstand ist immer größer geworden, bis ich schließlich angefangen habe, ihn zu verwalten.

Klingt nach einer Spazierfahrt. Hatten Sie denn auch Probleme?

Am Ende des ersten Stints haben meine Reifen ganz schön abgebaut. Ich bin dann auf der letzten Rille in die Box. Die Boxeneinfahrt war genau am Limit, erst als die Linie kam, war ich bei der richtigen Geschwindigkeit und es hat gepasst. Gegen Ende des Rennens hatte ich dann Vibrationen vorne rechts, weil wir mit dem Frontflügel ein paar Gummiteile aufgesammelt haben. Das war doof, denn es hat die Balance verändert, man verliert viel Haftung und schlussendlich baut der Vorderreifen schneller ab. Aber sonst ist alles bestens gelaufen. Mein Auto war super.

Während die Boxeneinfahrt bei ihnen knapp aufgegangen ist, hat ihr Teamkollege bei der Boxenausfahrt gepatzt und eine Strafe kassiert. Kam ihnen das entgegen?

Gratulation vom Teamkollegen: Lewis Hamilton fand kein Mittel gegen Rosberg und machte einen Fehler

Die Strafe für Lewis war für mich natürlich gut, denn das hat noch mehr den Druck rausgenommen. Selbst wenn er rangekommen wäre, wäre es auch egal gewesen. Am Ende war es schön zu sehen, dass ich noch einmal eine Lücke herausfahren konnte. Es freut mich, dass er mir das Leben heute nicht schwer gemacht hat. Es war einer der einfacheren Tage.

Was bedeutet ihr dritter Saisonsieg nun für das Titelrennen?

Ich habe sieben Punkte auf Lewis gutgemacht. Zehn Punkte Rückstand in der WM-Wertung sind nicht so viel. Es ist also noch alles drin.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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