Nico Rosberg: Sein Leben in Bildern

Nico Rosberg Nico Rosberg Nico Rosberg

Formel 1: Nico Rosberg im Portrait

— 27.11.2016

Sein Weg zum WM-Titel

Alles zur Karriere von Nico Rosberg, Bilder, News, Frau und Tochter, Gehalt, Teamkollegen Michael Schumacher und Lewis Hamilton.

Michael Schumacher, Sebastian Vettel – jetzt Nico Rosberg. Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der deutschen Formel-1-Weltmeister. Das ist Rosbergs Werdegang bis zum größten Erfolg seiner Karriere:

Mit sechs Jahren saß Nico Rosberg 1991 das erste Mal im Kart. Da fuhr sein Vater und Ex-Formel-1-Champion Keke Rosberg selbst noch DTM-Rennen. Keke unterstützte Nico als Mechaniker, Teamchef und Manager.

Seinen ersten großen Kart-Erfolg erzielte Nico 2000 als Vizemeister der Formel-A-Europameisterschaft. Knapp unterlag er seinem Teamkollegen im McLaren-Mercedes-Junioren-Stall von Teambesitzer Keke Rosberg: Lewis Hamilton.

2001 fuhr er im Formel-BMW-Junior-Cup-Iberia die ersten drei Formel-Rennen. Der richtige Umstieg in den Formel-Sport erfolgte 2002 in der ADAC Formel BMW, die er im Team Rosberg auf Anhieb als Meister beendete.

Nico Rosberg bei seinem ersten Formel-1-Test

Als Belohnung zum Titelgewinn bekam er noch im selben Jahr – im Alter von 17 Jahren – seinen ersten Formel-1-Test im BMW-Williams. Ebenfalls dabei: Nelson Piquet Junior, ein weiterer WM-Sprössling.

2003 stieg er in die Formel-3-Euroseries auf, ebenfalls mit dem Team seines Vaters. Schon damals gab es mit Prema Power und Signature absolute Top-Rennställe. Mehr als Gesamtrang acht war daher nicht drin. 2004 steigerte er sich  noch auf Platz vier, gewann in den zwei Jahren insgesamt fünf Rennen. Parallel dazu testete er immer wieder für Williams.

2005 stieg Rosberg mit dem ART-Rennstall des heutigen Renault-Teamchefs Frédéric Vasseur in die GP2 auf, das Formel-1-Vorzimmer. Im Duell mit Heikki Kovalainen setzte er sich durch und wurde zum ersten GP2-Meister aller Zeiten gekürt.

Nico Rosberg: Seine Karriere in Bildern

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Prompt bekam Nico für 2006 ein Formel-1-Cockpit und beeindruckte auf Anhieb: Schnellste Rennrunde im ersten Grand Prix in Bahrain (außerdem auch gleich Punkte beim Debüt), Startplatz drei beim zweiten Lauf in Malaysia. Sofort wurde er bei Topteams wie McLaren gehandelt. Doch der Williams war nicht schnell, der Cosworth-Motor unzuverlässig: mehr als vier Punkte waren nicht möglich – WM-Rang 17.

Rosberg krönt sich in Abu Dhabi 2016 zum Champion

Auch mit dem Umstieg auf Toyota-Motoren wurde es nicht besser. Nico musste Rückschläge wie einen schweren Unfall in Monaco verkraften. Aber er durfte auch jubeln: In Australien 2008 stand er als Dritter das erste Mal auf dem Podium.

Nach vier Jahren bei Williams wechselte er 2010 zum neuen Mercedes-Werksteam und leistete gemeinsam mit Michael Schumacher drei Jahre lang Aufbauarbeit. Beim China-GP 2012 feierte Rosberg seinen ersten Formel-1-Sieg.

Seit 2013 ist Lewis Hamilton sein Teamkollege, mit dem Beginn der Hybridära 2014 das Mercedes-Team außerdem dominant. Zwei Mal verlor Rosberg den Titel gegen Hamilton – 2014 nur knapp, 2015 deutlicher. Jetzt hat Rosberg, der bei Mercedes 18 Millionen Euro verdienen soll, zurückgeschlagen.

Seine Formel-1-Bilanz bisher: 206 WM-Rennen, ein WM-Titel, 23 GP-Siege, 57 Podestplätze, 1594,5 Punkte, 30 Pole-Positions und 20 Schnellste Rennrunden.



Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance / BMW

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