Formel 1: Die besten Bilder aus Russland

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Formel 1: Nummern besser sichtbar

— 27.04.2017

Fahrer uneins über Schutzscheibe

Die Formel 1 beim Russland GP 2017. ABMS liefert alle Hintergründe zum Rennen in Sotschi: Fahrer diskutieren über neues Sicherheitskonzept ab 2018.

Die Formel 1 setzt unter den neuen US-Besitzern von Liberty Media weiter ihren zuschauerfreundlichen Kurs fort. Schon ab dem kommenden Rennen in Spanien sollen die Nummer und der Name des Fahrers deutlich besser sichtbar auf den Autos angebracht werden. Das beschlossen die Strategiegruppe und die F1-Kommission bei ihrem Treffen unter der Woche.

So muss die Startnummer auf der Front des Boliden in Zukunft mindestens eine Größe von 230 Millimetern Höhe und 40 Millimetern Breite aufweisen. Der Fahrername soll indes deutlich auf der Fahrzeugseite angebracht sein - die Teams können dabei auch auf die aus der TV-Übertragung bekannten Kürzel wie beispielsweise HAM (für Hamilton) oder VET (für Vettel) zurückgreifen. Auch der Name muss mit mindestens 150 Millimetern Höhe und 30 Millimetern Breite über eine gewisse Größe verfügen.

Die Fahrer sind noch nicht einig über die Neuerungen

Bezüglich der besseren Erkennbarkeit für die Fans ist sich die Formel 1 schon lange einig - nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt die Königsklasse aber weiter beim Thema Cockpitschutz. Das wurde auch im Vorfeld des Russland GP deutlich. Nachdem das umstrittene Halo nun endgültig vom Tisch zu sein scheint und die Verantwortlichen für 2018 eine Schutzscheibe, das so genannte Shield, präferieren, äußerten sich die Piloten am Donnerstag im Fahrerlager einmal mehr kontrovers.

"Ich bin von all diesen Dingen kein Fan. Zwar muss die Sicherheit oberste Priorität haben, aber man sollte die Formel 1 auch nicht komplett verändern", erklärte etwa Haas-Pilot Romain Grosjean. "Ich will keine Formel 1 mit geschlossenen Autos sehen", sagte der Franzose. Zuspruch erhielt er von Daniil Kvyat, der sich ebenfalls dafür aussprach, dass die Boliden "weiter aussehen wie bisher".

Valtteri Bottas und Daniel Ricciardo wollen dem Shield immerhin eine Chance geben und es ausprobieren. "Wir hatten in China eine Präsentation des Shields durch die FIA. Der erste Eindruck war in Ordnung. Nun muss man es weiterentwickeln, möglichst bald in den Trainings testen und schauen, wie die Sicht im Cockpit damit ist", meinte Ricciardo. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein zeigte sich anders als etwa Grosjean und Kvyat begeistert von der Schutzscheibe. "Ich finde die Version sieht ein bisschen aus wie ein Raumschiff, sehr futuristisch", sprach sich der Deutsche für die Lösung aus.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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