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Formel 1: Ogier zu schnell in Polen

Rallye-Weltmeister im Vettel-Renner

Der viermalige Rallye-Weltmeister hat einen Formel-1-Red-Bull von 2011 in Spielberg getestet. In Polen kassierte er für missachtete Verkehrsregeln allerdings eine Geldstrafe.
Weltmeister im Weltmeisterauto! Der Rallye-Weltmeister der letzten vier Jahre, Sebastien Ogier, durfte den Red-Bull-Formel-1-Renner von 2011 in Spielberg testen. Der Franzose spulte in dem Weltmeisterauto von Sebastian Vettel auf dem Red Bull-Ring 100 Kilometer ab und erfüllte sich damit einen Kindheitstraum. Ogier schwärmt: "Als Kind habe ich Ayrton Senna gesehen, er war mein Idol. Ich habe immer davon geträumt, eines Tages solch ein Auto zu fahren."

Im Red Bull von 2011 drehte Ogier in Spielberg seine Runden

Der Franzose war begeistert: "Das Auto ist richtig schnell, aber ich habe mich rasch wohlgefühlt. Es war interessant zu spüren, wie nervös es ohne Traktionskontrolle war, wie sanft man aufs Gas gehen muss. Ich hatte eine Menge Spaß. Als Rennfahrer muss man schnell fahren, um richtig Spaß zu haben, und ein Formel-1-Auto ist das schnellste Auto, was man fahren kann.“
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Zu schnell war der Ford-Pilot indes bei der letzten Rallye in Polen. Dort kassierte er eine 4.000 Euro-Geldstrafe. Grund: Zwischen der 16. und 17. Wertungsprüfung überfuhr er illegal eine durchgezogene, weiße Linie, um langsamere Autos zu überholen. Zudem brauste er in entgegengesetzter Richtung durch den Kreisverkehr, um Zeit zu sparen.
Seine Erklärung: Nachdem er in der 16. Wertungsprüfung Motorprobleme hatte und der Antrieb anschließend repariert werden mussten, hatte er es zum Start der 17. Wertungsprüfung eilig. Im Nachhinein hat er sich für sein rüpelhaftes Verhalten entschuldigt.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Red Bull Content Pool

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