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Formel 1: Die besten Bilder aus Russland

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Formel 1: Palmer unter Druck

— 31.05.2017

Neuer Teamkollege für Hülkenberg?

Renault ist derzeit ein Ein-Mann-Team. Jolyon Palmer kommt mit den neuen Autos nicht zurecht. Jetzt könnten seine Tage bei Renault gezählt sein.

Neue Autos 2017 in der Formel 1 – auch, damit sich bei den Fahrern wieder die Spreu vom Weizen trennt.  Und das scheint zu gelingen. Bei einigen Teams klafft zwischen den Teamkollegen eine riesige Lücke. Vor allem bei Renault. Nico Hülkenberg dominiert Jolyon Palmer in allen Disziplinen: 6:0 steht es im Quali-Duell für den Deutschen, im Rennen landet er durchschnittlich fünf Plätze weiter vorn. Er hat 14 Punkte auf dem Konto, Palmer 0.

Abieteboul will bei Renault zwei Fahrer haben, die Punkte einfahren

„Wir brauchen zwei Fahrer, die in der Lage sind Punkte zu sammeln“, stellt Renault-Sportchef Cyril Abitboul im Gespräch mit der französischen Agentur „AFP“ klar. Grund: Renault kämpft mit Williams und Haas um Platz sechs in der Konstrukteurswertung – da geht es um Millionen. Abiteboul: „Nico zeigt, dass das Auto gut genug für Punkte ist und Jolyon muss auch seinen Teil dazu beitragen.“

Renault versucht den Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Jolyon Palmer dabei tatkräftig zu unterstützen. Noch ist ein Rauswurf nicht geplant. „Derzeit geben wir uns noch Zeit, die Situation zu analysieren“, stellt der Franzose klar.
VIDEO: Nico Hülkenberg beantwortet Fan-Fragen: Hier anschauen

Noch hat Renault auch keinen konkreten Fahrer im Auge, der Palmer ersetzen könnte. Esteban Ocon steht für 2018 hoch im Kurs bei den Franzosen, ist 2017 aber an Force India gebunden. Testfahrer Sergey Sirotkin hat noch keine Rennerfahrung. Ex-Formel-1-Pilot Sébastien Buemi holt derzeit für Renault in der Formel E einen Sieg nach dem anderen. Die Saison ist Ende Juli vorbei, für die restlichen neun Rennen könnte er dann für Renault auch in der Königsklasse fahren. Nur: Er ist parallel Toyota-Pilot in der Sportwagen-WM und dort überschneiden sich zwei Rennen mit der Formel 1.

Zwei Franzosen werden ebenfalls gehandelt: Jean-Eric Vergne sowie Pierre Gasly. Gasly ist Red-Bull-Junior und könnte bei Renault bereits für eine mögliche Beförderung zu Toro Rosso 2018 üben. Das käme also auch Red Bull gelegen.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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