Wehrleins erstes Formel-1-Rennen

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Formel 1: Pascal Wehrlein

— 20.10.2016

Noch nicht fertig bei Manor

Für Pascal Wehrlein werden die letzten Wochen der Saison 2016 noch einmal spannend. Wechselt der Deutsche zu Force India oder bleibt er bei Manor?

Pascal Wehrlein schlägt überraschende Töne an, was seine Zukunft in der Formel 1 betrifft. Überraschend deshalb, weil einige Internetplattformen den 22-Jährigen schon mit großer Sicherheit in das frei gewordene Nico-Hülkenberg-Cockpit bei Force India geschrieben haben. "Es liegt nicht in meiner Hand", sagt Wehrlein nun in Austin. "Mercedes beziehungsweise Toto Wolff führen die entsprechenden Gespräche. Würde es nur an mir liegen, könnte ich mir sehr gut ein weiteres Jahr bei Manor vorstellen."

Pascal Wehrlein vergangenes ochenende bei der DTM

Der junge Deutsche nennt auch einen Grund dafür: "Meistens erntet man die Früchte einer Arbeit erst im zweiten Jahr. Ich bin voll in die Entwicklung des neuen Autos involviert. Und wenn man den Schritt sieht, den Manor vom letzten zu diesem Jahr gemacht hat, muss man eine deutliche positive Entwicklung feststellen. Der Punkt, den wir in Spielberg gemacht haben, war wie ein Sieg. Jetzt gilt es in den letzten vier Rennen noch den Platz vor Sauber zu behaupten. Denn das Preisgeld, das es für den zehnten Platz gibt, können wir gut für die Entwicklung des neuen Autos gebrauchen."

Dazu kommt: Die Ex-Ferrari-Techniker Pat Fry und Nicolas Tombazis, die jetzt für Manor arbeiten, "konnten am diesjährigen Auto nicht viel beisteuern. Dafür aber am zukünftigen."

Gelingt 2017 der Sprung vom Hinter- ins Mittelfeld?

Die Entscheidung, wo er im nächsten Jahr fährt, könnte sich noch Wochen hinziehen. "Aber ich denke nicht so lange wie vergangenes Jahr", sagt Wehrlein. Erst Anfang 2016 stand endgültig fest, dass der DTM-Meister das Manor-Cockpit bekommt. Nun wird es auf ein weiteres Jahr bei Manor oder auf einen Wechsel zu Force India hinauslaufen. ABMS erfuhr: Wehrlein steht bei Force India deshalb nicht so hoch im Kurs wie Mercedes-Juniorkollege Esteban Ocon, weil Wehrlein bei Force-India-Testfahrten im Winter loyal zu seinem Arbeitgeber Mercedes war.

Die Force India-Ingenieure wollten vom Silberpfeil-Tester alles über die Geheimnisse des Mercedes wissen, doch Wehrlein machte ihnen klar, dass er nichts verraten werde. Die Loyalität gegenüber Mercedes wurde von den Force-India-Technikern als arrogant empfunden. Mit Ocon machten sie bessere Erfahrungen. Der Franzose soll nach seinen Tests mit Force India redseliger gewesen sein, was seine Erfahrungen mit dem Silberpfeil betrifft...

Autor: Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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