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Formel 1: Personalrochade bei Ferrari

— 28.07.2016

Ferrari nach England?

Der Deutschland GP ist für Ferrari das erste Rennen ohne Technikchef James Allison. Wie geht es weiter bei Vettels Mannschaft? Großer Umbruch?

Ferrari-Insider Gerhard Berger (57) konnte nur noch den Kopf schütteln, als er am Mittwoch von der Pressemitteilung Ferraris hörte, welche die Trennung von Technikchef James Allison bekannt gab. "Ferrari und Vettel haben da eine unglückliche Figur abgegeben. In Ungarn noch so tun, als wäre an den Gerüchten nichts dran und drei Tage später die Bestätigung."

Hintergrund: Am Hungaroring haben sowohl Starfahrer Sebastian Vettel als auch Teamchef Maurizio Arrivabene die Fragen nach den Allison-Gerüchten sehr ärgerlich ins Reich der Fabeln verwiesen. "Man kann jetzt überlegen was schlimmer ist", so Berger weiter, "dass sie nichts gewusst haben oder dass sie gelogen haben."

Auf Vettel dürften schwierige Zeiten zukommen

In Hockenheim äusserte sich Vettel dazu. Es war dem Heppenheimer merklich unangenehm über das Thema Allison zu reden, aber er tat es trotzdem: "Das Team hat bekannt gegeben, was passiert ist. James war lange Zeit bei uns, er kennt das Team durch und durch. Klar wird sein Abgang einen Unterschied machen, aber kurzfristig wird sich das nicht auswirken." Vettel weiter: "Generell arbeitet eine stattliche Gruppe von Fachkräften bei uns bereits mit Vollgas am Auto für die kommende Saison. Aber es gibt immer Lehren, die du vom 2016er Auto aufs kommende Fahrzeug umsetzen kannst, auch wenn sich die Regeln ändern. Von daher wäre es falsch, 2016 abzuschreiben." Auch ohne Allison glaubt er weiterhin an den Erfolg: "Wir haben die richtigen Leute an Bord."

Allein: Ob Vettel wirklich weiß, was bei Ferrari hinter den Kulissen passiert? ABMS erfuhr: Der kurzfristig als Allison-Nachfolger eingesetzte bisherige Motorenchef Mattia Binotto soll ebenfalls nur eine Übergangslösung sein. Eine der irrsten Ideen für den Kultrennstall: Ex-Benetton-Chef Flavio Briatore soll Präsident Sergio Marchionne vorgeschlagen haben, eine Formel-1-Fabrik in England aufzubauen und die auch für ihn zu leiten.

Hintergrund: Weil fast alle Formel-1-Teams in England beheimatet sind, ist der Technikerpool dort größer. Dazu kommt: Die meisten Top-Ingenieure wollen nicht nach Italien umziehen. Das Silicon Valley der Formel 1 befindet sich im Süden Englands rund um die Rennstrecke von Silverstone, wo die Fabriken von Mercedes, Williams, McLaren, Renault, Red Bull, Manor und Force India stehen.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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