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Formel 1: Quali-König Rosberg

— 08.11.2014

Zehnte Pole-Position 2014

Mit seiner zehnten Saison-Pole in Brasilien ist Nico Rosberg bereits der klare Qualifying-König 2014. Nun will der Deutsche auch im Rennen an die Spitze.

Um den WM-Titel kämpft er noch zwei Wochen lang mit Teamkollege Lewis Hamilton. Den Titel als Qualifying-König, für den die FIA diese Saison erstmals einen eigenen Pokal ausgeschrieben hat, kann Nico Rosberg jetzt schon niemand mehr nehmen. Zehnmal stand der gebürtige Wiesbadener 2014 auf der Pole-Position. Bei 19 Saisonrennen ist Rosberg damit einsame Spitze. „Ich freue mich sehr. Wieder auf der Pole zu stehen, ist Klasse“, strahlte Rosberg nach dem Zeittraining von Interlagos. Der Deutsche weiß: Mit seiner Quali-Stärke kann er Rivale Lewis Hamilton im WM-Endspurt noch einmal gehörig unter Druck setzen. Der Brite steht wie vor einer Woche in Austin nur auf Startplatz zwei. Dort patzte Rosberg allerdings im Rennen.

Lauda warnt vor Williams

In Interlagos der dominierende Pilot: Nach allen drei Trainings entschied Rosberg auch das Quali für sich

„Den Fehler von Austin wird er morgen nicht noch einmal machen“, ist sich Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda sicher und sagt: „Diese Pole hier war für Nico unglaublich wichtig. Wie er Lewis im Zeitfahren auf so schweren Kursen zweimal hintereinander geschlagen hat, war ganz stark.“ Was den Silberpfeil-Boss am harten und engen Duell seiner Schützlinge – in Interlagos betrug der Unterschied in Q3 nur 33 Tausendstel – besonders freut: „Sie begegnen sich respektvoll. Und beide mussten heute am Limit fahren, denn die Williams mit Massa und Bottas sind knapp dran. Morgen wird es ein Dreistopp-Rennen. Bei einem kleinen Fehler könnten die uns schnappen!“

Rosberg hatte noch Reserven

In der Tat ist das Mercedes-Kundenteam in Brasilien mal wieder erster Verfolger der Silberpfeile – und den Stuttgartern mit nur zwei Zehnteln Rückstand am Samstag beachtlich nah gekommen. Doch Quali-König Rosberg macht das keine Sorgen. Der Deutsche weiß: Er hatte auf seiner schnellen Runde noch Reserven. Rosberg: „Man kann hier mit den Einstellungen am Auto extrem viel beeinflussen und meine waren nicht ganz im richtigen Bereich. Trotzdem hat es am Ende zur Pole gereicht.“ Im Spar-Modus zur Pole also? Eine Stichelei, auch gegen Hamilton. Doch der Brite wirft ein: „Nicos Runde war toll, aber ich habe viel Zeit in Kurve eins und zehn verloren...“

Hamilton fährt nicht für Platz zwei

Zumindest am Samstag stellt Rosberg (r.) Teamkollege Hamilton (l.) zur Zeit regelmäßig in den Schatten

Wer war denn nun schneller? Interessant, was Lauda glaubt: „Lewis hat sich in Kurve zehn verbremst und ist deswegen nicht Erster.“ Doch am Ende zählt nur das Resultat auf dem Papier. Und das spricht am Samstag für Rosberg. Hamilton, dem zwei zweite Plätze zum Titel reichen, will sich auf seinem Polster aber keineswegs ausruhen: „Ich will morgen gewinnen, wieder gewinnen – so wie alle, die hier sitzen. Es wird spannend.“ Rosberg konterte Hamiltons eingeschobenes 'wieder' mit einem Lächeln, will sich nicht unter Druck setzen lassen. Vielmehr verspricht er seinen Fans: „Ich habe aus Austin gelernt. Und das werde ich morgen umsetzen.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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