Testfahrten in Barcelona

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Formel 1: Räikkönen fliegt ab

— 08.03.2017

Ferrari: Favorit trotz Crash?

Erster Rückschlag des Testwinters für Ferrari: Kimi Räikkönen landete mit dem SF70H am Mittwoch in den Reifenstapeln. Mercedes fürchtet die Roten dennoch.

Ferrari gilt schon jetzt als Gewinner des Testwinters. Am Mittwoch jedoch musste die Scuderia einen kleinen Rückschlag einstecken, denn Kimi Räikkönen versenkte den neuen SF70H in der Streckbegrenzung. Gut zwei Stunden vor Ablauf der Zeit in der Nachmittagssession machte sich der Finne auf einen Run mit Medium-Reifen. Doch nach wenigen hundert Metern war auch schon wieder Endstation im Kiesbett.

Kimi Räikkönen passierte bei dem Abflug nichts

Ein von Fans am Streckenrand aufgenommenes Amateurvideo zeigt, wie der Ferrari-Star in Kurve drei bei ungefähr 200 km/h die Kontrolle über sein Auto verliert und von der Strecke kreiselt. Beim Einschlag in die Bande vor den Reifenstapeln beschädigt sich der Finne die Frontpartie seines Boliden. Sowohl die Aufhängung vorne links als auch der Frontflügel sind im Eimer.
Mehr Bilder von Kimi Räikkönens Abflug und dem Schaden an seinem SF70H sehen Sie in unserer Bildergalerie:

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Genaue Gründe für den Abflug lieferte Ferrari bis zum Abend noch nicht. An dieser Stelle des Circuit de Catalunya ist ein Fahrfehler zwar nicht auszuschließen, ob des plötzlichen Wegrutschens des Autos kommt aber auch ein technischer Defekt infrage.

Für Räikkönen bedeutete der Ausritt in jedem Fall das vorzeitige Ende seines Arbeitstages. Mit lediglich 53 abgespulten Runden verzeichnete die Scuderia somit ihre wenigsten Kilometer aller bisherigen Testtage. Zum Vergleich: Die Mercedes-Stars Valtteri Bottas und Lewis Hamilton fuhren am Mittwoch fast dreimal so viele Runden wie Räikkönen. Aber: Der Weltmeister von 2007 schaffte dennoch die drittschnellste Zeit.

Der kaputte Ferrari wird zurück an die Box gebracht

Die Sorgenfalten bei Ferrari dürften sich trotz des kleinen Dämpfers in Grenzen halten. Denn die Test-Performance der Roten in diesem Winter hat Eindruck hinterlassen – auch bei der Konkurrenz. Lewis Hamilton glaubt sogar: „Ferrari sollte derzeit als Favorit gelten!“ Der Mercedes-Pilot: „Wir können sie nicht aus den Augen lassen, weil sie einen hervorragenden Job machen. Von den Zeiten her sieht Ferrari derzeit am schnellsten aus, vielleicht sind wir gemeinsam mit Red Bull knapp dahinter.“

Der Druck auf Ferrari ist dieses Jahr gewaltig. „Seit neun Jahren gewinnen wir nicht mehr. Diese Durststrecke wird zu Ende gehen“, kündigte unlängst Fiat-Präsident Sergio Marchionne an. Seine Forderung: „Wir müssen wieder wie zu den Zeiten Michael Schumachers unbesiegbar werden. Für dieses Ziel arbeiten wir.“ Und wo gehobelt wird, da fallen eben Späne – so wie am Mittwoch bei Kimi Räikkönen...

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Jerry Andre / Picture-Alliance

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