Ferrari-Fahrer mit WM-Führung und Niederlage

Formel 1: Räikkönen und Spa

Neuer Vertrag für den F1-Oldie?

Vor dem Rennen auf seiner Paradestrecke in Spa hat Kimi Räikkönen beste Karten für einen Ferrari-Verbleib. Wie geht es mit Charles Leclerc weiter?
Spa und Kimi Räikkönen - das war schon immer eine besondere Beziehung. Nicht weniger als 16 Jahre ist es her, da stand der Finne erstmals in Startreihe eins der Ardennenachterbahn - ausgerechnet neben Pole-Mann Michael Schumacher, der das Rennen auch gewann.
Es war Schumis letzter Sieg in seinem „Wohnzimmer“ in Spa. Danach siegte bis 2009 gleich vier Mal Räikkönen. Seither gilt der Finne als SPAzialist...

Vettel und Räikkönen bleiben wohl Teamkollegen

Spezialist ist er auch in seiner Rolle als Teamkollege von Sebastian Vettel. Kimi zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Es ist viel besser in dieser netten Atmosphäre zu arbeiten. Das macht auch das Auto schneller. Wir haben beide dasselbe Ziel: Ferrari zum Weltmeister zu machen. Und ich würde sagen, wir ergänzen uns gut in unserer Art das Team anzutreiben sehr gut.“
Auch aufgrund dieser Einstellung will der Deutsche will seinen Spezi unbedingt noch mindestens ein Jahr an seiner Seite behalten. Nach Informationen von ABMS hat der Finne auch wieder beste Chancen auf einen neuen Vertrag. Nach dem Tod von Ex-Ferrari-Präsident Sergio Marchionne sind Ruhe und Stabilität im Team wichtig. Genau wie ein motivierter Räikkönen, der Vettel auf dem Weg zum WM-Titel unterstützt. Dazu kommt: Kimi ist mit dem neuen Präsidenten John Elkann befreundet.
Titelhelfer Räikkönen: Männerfreundschaft mit Vettel
Und er gilt als einer der beliebtesten Fahrer im Feld. Ein Ruf, den seine neue Biographie noch festigen dürfte. Darin verrät er, wie er aus der Militärkaserne floh, um Rennen fahren zu können. Oder wie er trotz ein paar Drinks zu viel zwischen den Rennen in Bahrain und Barcelona 2012 auf dem Podium landete.

Für Leclerc dürfte es von Sauber zu Haas gehen

Mit Marchionne hat Räikkönens Gegner um das begehrte Cockpit, Ferrari-Junior Charles Leclerc, zudem seinen wichtigsten Fürsprecher verloren. Viele glauben, der Monegasse sei noch zu jung und unerfahren für den Platz an der Seite von Vettel. „Sebastian würde ihn verbrennen“, sagt beispielsweise Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve.
Fest steht indes, dass Leclerc zumindest Alfa-Romeo-Sauber verlässt. Das erfuhr ABMS aus Kreisen rund um das Schweizer Team. Demnach spricht alles für einen Wechsel zu Haas-Ferrari, wo Leclerc seinen letzten Schliff auf dem Weg ins rote Cockpit bekommen soll.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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